Stammtisch: ein RefLab-Podcast

Stammtisch: ein RefLab-Podcast

Resilienz - wie dazu beitragen?

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An das Forum wird der Wunsch heran getragen, mit seiner Berichterstattung zur Resilienz der Leserinnen und Leser beizutragen: In schwierigen Zeiten müssten christliche Werte und Überzeugungen doch vermehrt unter die Leute gebracht werden, weil diese darin Halt finden könnten. Veronika und Felix diskutieren diesen Anspruch und versuchen zu ergründen, ob und wie sie ihn einlösen. Und wo es Abstinenz braucht - von der Idee, andere und sich selbst stark machen zu wollen.

https://reformiert.info/de/politik/die-autorin-sarah-levy-lebt-in-israel-und-warnt-im-gespraech-vor-der-wachsenden-empathielosigkeit-25410.html

https://reformiert.info/de/politik/die-journalistin-gilda-sahebi-sagt-warum-das-iranische-gewaltregime-politisch-geaechtet-werden-muss-25563.html

https://www.forum-magazin.ch/magazin/20231111-sicherheit-und-freiheit-verwirklichen/

Die Welt auf dem Kreuzweg

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Ausgehend vom Kreuzweg, den der Schweizer Künstler Manuel Dürr für den Petersdom in Rom gemalt hat, sprechen Veronika und Felix über die Bedeutung von Karfreitag, ihren konfessionell geprägten Blick auf Bilder in Kirchen und die Gefahr, fremdem Leiden einen Sinn zuzuschreiben.

Und sie kommen zum Schluss, dass es manchmal wichtig ist, beim Karfreitag zu verharren, und Ostern kein Automatismus, sondern eine geheimnisvolle Hoffnung ist.

Weiterführende Links:

Der Kreuzweg im Petersdom
(https://www.forum-magazin.ch/magazin/20260304-auf-der-suche-nach-einer-paradoxen-schonheit/)

Das Porträt über Manuel Dürr
(https://reformiert.info/de/kultur/was-fuer-ein-auftrag!-der-bieler-kuenstler-manuel-duerr-durfte-einen-kreuzweg-fuer-den-vatikan-malen-25339.html)

Der Blog von Johanna über den weissen Jesus
(https://www.reflab.ch/der-weisse-jesus/)

Warum Ostern warten muss: Ein Essay von Felix
(https://reformiert.info/de/glaube/wahre-maertyrerinnen-und-maertyrer-wollen-fuer-die-freiheit-und-gerechtigkeit-leben-und-nicht-sterben-23348.html)

Podcast mit Manuel Dürr
(https://www.kath.ch/podcast/)

Die Journalistin Gilda Sahebi sagt, warum das iranische Gewaltregime politisch geächtet werden muss
(https://reformiert.info/de/politik/die-journalistin-gilda-sahebi-sagt-warum-das-iranische-gewaltregime-politisch-geaechtet-werden-muss-25563.html)

Meine, deine Kirchengeschichte – der 1. Teil

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Hier wird’s persönlich: Wie kommt es, dass Veronika katholisch ist, obwohl sie an dieser Kirche vieles kritisiert? Warum ist Felix von Herzen gern reformiert, obwohl – und gerade weil – er als Pfarrerssohn aufgewachsen ist?

Heute wird erinnert und erzählt. Über die «zarte Pflanze» Glaube reflektiert. Weil im Zuhören ein Verstehen möglich wird: ein Verstehen des anderen und seiner Geschichte, gleichzeitig aber auch meiner selbst.

Armut hat viele Gesichter

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In der aktuellen Stammtisch-Folge sprechen Veronika und Felix über Armut. Sie erkennen bald, wie viele Facetten das Phänomen hat. Und sie versuchen zu erklären, weshalb es ihnen schwerfällt, über Armut zu sprechen. Und vor allem sagen sie, warum wir es trotzdem unbedingt tun müssen: über Armut sprechen. Immer wieder.

Was heisst hier Einheit?

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Jedes Jahr im Januar ist Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Welches Verständnis von Einheit trägt? Wird Gebet hier zum Vorwand, das strukturell Trennende nicht zu lösen? Was wären überhaupt Zielvorstellungen einer Einheit der Kirchen? Ein ökumenisches Ringen von Veronika Jehle und Felix Reich, wieder einmal um die ganz grundlegenden ökumenischen Fragen.

Über Krieg und Frieden

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Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine Friedensdenkschrift veröffentlicht. Veronika und Felix hat die Schrift dazu inspiriert, über Krieg und Frieden nachzudenken. Sie erfahren dabei, wie schwierig es ist, unterschiedliche Positionen auszuhalten, und wie gross die Verlockung ist, sich vorschnell auf eine Seite zu schlagen.

Und sie hoffen, dass das Beispiel der EKD Schule macht und eine Diskussion auch innerhalb von anderen Kirchen anregt, die so emotional wie gewaltfrei geführt werden kann. Denn der Friede fängt bei uns selbst an.

Crans-Montana: Trauer, Schock – und die Frage nach der Verantwortung

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Die Katastrophe in Crans-Montana beschäftigt alle. Die Anteilnahme ist gross. Felix Reich und Veronika Jehle gehen in ihrer ersten gemeinsamen Folge in einen Austausch über das, was die Ereignisse in ihnen auslösen: Während dessen man den Schock, die Trauer und Sprachlosigkeit mitempfindet, stellen sich gleichzeitig auch Fragen.

Zum Beispiel nach der Verantwortung. Und nach dem richtigen Moment für die Frage nach der Verantwortung. Das Herz verlangt nach Fingerspitzengefühl, der Kopf allerdings möchte Antworten.

Ralph Kunz, muss die reformierte Kirche wieder relevanter werden?

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Relevanz kann man nicht von sich selbst behaupten – vielmehr werde sie einem zugesprochen, entstehe im Gespräch, im Echoraum zwischen Menschen. Dementsprechend kritisch betrachtet Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich, Bemühungen von Kirchen, die eigene Relevanz immer wieder zu bekräftigen, obwohl ein immer grösserer Teil der Bevölkerung diese offenbar nicht mehr sehen. Was bedeutet es also, in der heutigen Zeit als Glaubensgemeinschaft wirklich relevant zu sein? 

Ausgehend von einem Referat von Ralph Kunz an der Tagung «Die Zukunft der reformierten Kirche in der Schweiz» diskutieren in diesem Stammtisch er selbst, «reformiert.»-Redaktionsleiter Felix Reich und RefLab-Co-Leiterin Evelyne Baumberger.

Was hat Relevanz mit Sprachfähigkeit zu tun, wenn Glaube doch ein Geschenk ist? Fehlt der reformierten Kirche in der Schweiz etwas – oder vielmehr den Mitgliedern, die sie nicht mehr als signifikant erfahren? Eine kontroverse Diskussion. 

Seelsorge als Grenzerfahrung: Ein Gespräch mit Corinne Dobler

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Das Theologiestudium finanzierte sich Corinne Dobler mit dem Militärdienst, in dem sie es bis in den Offiziersrang des Hauptmanns schaffte. Sie war für das Blaue Kreuz mit der alkoholfreien Bar unterwegs und testete im Auftrag der psychiatrischen Klinik Burghölzli das Zusammenspiel von Ecstasy und blutdrucksenkenden Mitteln, spielte Gitarre und Trompete, kaufte sich ein Motorrad, lernte Gleitschirmfliegen.

Inzwischen ist die Pfarrerin der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen auch als Seelsorgerin beim Sozialwerk Pfarrer Sieber angestellt. Für die Zeitung reformiert. widmet sie sich in der Rubrik Lebensfragen Anliegen der Leserinnen und Lesern und sucht etwa eine Antwort darauf, wie man richtig betet und auf wen man sich wirklich verlassen kann. Zu Gast bei Felix Reich am Stammtisch erzählt sie, was sie antreibt und was sie in der Seelsorge und in der Gemeinschaft mit den unterschiedlichsten Menschen gelernt hat.

Adrian Förster: Wie können wir den Menschen in Gaza helfen?

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In Gaza herrscht eine humanitäre Krise. In den Medien, besonders auch auf Social Media, ist sie allpräsent. Immer verbunden mit dem Aufruf: «Tu was!» Doch wenn Hilfslieferungen blockiert werden und die diplomatischen Anstrengungen anderer Staaten erfolglos sind – was kann die Einzelne bewegen?

Adrian Förster ist Geschäftsführer der Kinderrechts-Organisation «Save the Children» Schweiz. Diese Organisation unterhält nach wie vor auch Projekte in Gaza. Was er von seinen Mitarbeitenden vor Ort hört und wie Hilfe aktuell dort ankommt erzählt Adrian Förster im Stammtisch mit Evelyne Baumberger vom RefLab.

Es geht aber auch um unseren Umgang mit Not auf der Welt: Wie wir unterscheiden können, wo wir tatsächlich etwas zu ihrer Linderung tun können. Und wie es gehen kann, trotz der vielen Krisen die Hoffnung nicht zu verlieren.

Das können wir tun:
• Spenden helfen trotzdem: Auch wenn im Gazakrieg Hilfslieferungen zurzeit fast unmöglich sind - viel Gesundheitspersonal und Helfer:innen kämpfen weiterhin im Gazastreifen um möglichst viele Leben zu retten. Mit Spenden können die Organisationen diese weiter beschäftigen und Vorbereitungen treffen für den Moment, wo die Blockade aufgehoben oder die Kampfhandlungen beendet werden. Unsere Solidarität ist dringend gefragt.
• Infos kritisch hinterfragen: In einem Krieg geht es um Leben und Tod, da wird viel gelogen, jede Kriegspartei manipuliert bewusst mit Bildern und Geschichten. Wenn sich jemand nicht über Qualitätsmedien informiert, gilt ganz besonders: Recherchieren statt nur konsumieren.
• Medienpausen einlegen – Am Wochenende oder ab einer gewissen Uhrzeit keine News mehr konsumieren (Als Geschäftsführer einer Hilfsorganisation versucht Adrian Förster am Feierabend bewusst die Arbeit "im Büro zu lassen"). Weniger ist manchmal mehr.
• Politisch auf ein Ende des Krieges drängen: Durch Social Media, Leserbriefe oder direkten Kontakt zu Parlamentarier:innen die Schweizer Regierung auffordern, von allen Parteien die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu fordern. Bei Wahlen prüfen, wie sich Kandidat:innen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit oder Kriegsmaterial-Exporten positionieren. Politik ist wichtig.
• Unsere eigenen Grenzen akzeptieren: Fokus auf das, was wir bewirken können, nicht auf das, was wir nicht in der Hand haben. Sich nicht lähmen lassen: Nichts tun hilft niemanden.

Weitere Podcastfolgen zu diesem Thema findest du im RefLab-Podcast «Draussen mit Claussen».

Über diesen Podcast

Aus den Gemeinsamkeiten und Differenzen sprühen die Funken der Debatte: Am Stammtisch diskutieren Veronika Jehle vom Magazin Forum und Felix Reich von der Zeitung reformiert. über Kirche und Politik, Theologie und Tradition, Kultur und Konfession.

von und mit Felix Reich & Veronika Jehle

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