00:00:00: Jetzt leuchtet es rot.
00:00:02: Du wärme ein Problem?
00:00:04: Ehrlich, das biebst!
00:00:05: Ja.
00:00:06: Ich weiss...
00:00:08: ja nun.
00:00:09: Man wird manchmal hören wir können's nicht abstellen.
00:00:11: Nein und übrigens wäre mir die USA durch in den Fähren-Ninzig waren und nicht im Sachsen-Nunzig.
00:00:19: Hast du's letztens mal gesehen?
00:00:21: Ja.
00:00:22: Okay.
00:00:22: So viel zum biebsen.
00:00:26: Letztes biebst.
00:00:30: Aber ich sag jetzt nicht mehr jedes Mal.
00:00:32: Nein, also ich hab das gehört!
00:00:51: Herzlich willkommen zum Stammtisch dem Podcast von Felix Reich und mir, Veronica Jähle gehostet vom Reflap.
00:00:59: Bei uns beiden geht's ja eigentlich viel und oft um Glaube und um Kirche.
00:01:04: Du Felix bist Redaktionsleiter beim Reformiert der Mitgliederzeitschrift Der Gleichnamigen Konfession.
00:01:10: Ich bin Co-Leiterin beim Forum, der Schwester Publikation der katholischen Kirche.
00:01:15: Wenn wir schreiben wenn wir reden geht es oft auch um unseren Glauben und trotzdem ist das etwas anderes persönlich drüber zu sprechen.
00:01:25: Und genau das wollen wir heute versuchen.
00:01:27: Wir erzählen uns etwas aus unserer je persönlichen Kierngeschichte und zwar schon zum zweiten Mal.
00:01:33: Es ist das heute also eine Fortsetzung.
00:01:35: Hört gerne rein, wenn ihr wollt in unserer ersten Folge zum Thema.
00:01:39: Die war vom neunzehnten Februar.
00:01:42: Warum ist es eigentlich interessant über den Glauben zu reden Felix?
00:01:47: Weil es einerseits mit mir zu tun hat... Ich habe gerade bei diesem Ausdruck unsere Glaubens mit unserem Glaubem gesagt und das finde ich... Genau das geht.
00:02:02: Es ist etwas sehr Persönliches und zugleich ist es nicht einfach etwas individuelles, glaube ich für mich.
00:02:11: Und würde ich sogar sagen wenn Glaube-Glaube ist dann schon eben sehr persönlich aber auch nicht einfach individuell.
00:02:21: Das ist für mich eine Bewegung immer wieder zwischen dem persönlichen und dem grösseren.
00:02:30: die Bockmeinschaft braucht.
00:02:32: Und ich glaube, das Gespräch finde ich wahnsinnig interessant und merke auch, wenn ich Sachen lese oder zulose, bis es für mich dann interessant wird, wenn es um unsere Glauben geht und nicht einfach jemand von seiner persönlichen Erweckung erzählt ...
00:02:52: Also so ein Verbindende eigentlich?
00:02:54: Ja!
00:02:55: Ja, und das Nachfragen.
00:02:58: Was ist ja eigentlich unsere Glauben?
00:03:00: Ich finde es super spannend, das zu ergründen, weil ich habe eben beinem selbst und vor allem auch miteinander.
00:03:06: Ich glaube, eine Gründung geht besser zu zweit oder zu mehrt – also dialogisch quasi!
00:03:12: Und ich glaube sehr oft so als Schlagwort, dass unser Glaube auch wie genommen wird oder vorausgesetzt wird.
00:03:23: Super interessant, insofern freue ich mich sehr auf unsere heutige dreiviertel Stunde oder wie lang auch immer wir uns Zeit nehmen.
00:03:32: Ich möchte gerne beginnen bei der transformativen Kraft die ja dem Glauben nachgesagt wird.
00:03:38: In meiner Erfahrung transformiert sich nämlich der Glaube selbst im Verlauf von so einem Menschenleben.
00:03:44: Es sind irgendwie dieselben Weisheiten, die ich aber plötzlich neu und anders deute Und da wollte ich dich fragen, zunächst mal gibt es das bei dir?
00:03:54: Glaubenswahlseiten, die sozusagen seit jeher, also seit du denken kannst, seit du bist gelten.
00:04:01: Die aber für dich doch nicht mehr dieselben sind.
00:04:04: Das Zweite weiss ich nicht.
00:04:06: Das Erste sind für mich Geschichten.
00:04:11: Also ich glaube auch für mich ganz viel mit erzählen zu tun.
00:04:16: Mit Lieder, wie schon als Kind ... im Pfarrhaus Riesi gerade in Genka.
00:04:27: Da standen die Bücher gestanden mit den Bilderbüchern von biblischen Geschichten und da habe ich einfach auch gerne das vom Baumherziger Samariter und diese Geschichte des Lammens, die zum Dach eingeladen wird zwischen Jesus und wieder zu laufen.
00:04:52: Nimm deine Bare.
00:04:55: Und das habe ich so angeschaut und das hat mich, glaube ich, prägt und dann schon... Aber
00:05:00: vielleicht können wir da kurz bleiben des Transformatives?
00:05:03: Ich nehme mal an du liest heute was anderes darin als ein Kind vielleicht oder nicht?
00:05:08: eben dass ist so meine Frage.
00:05:10: zumindest glaube ich geht es mir ein Stück weit zu wobei ich hab noch nicht ausbuchst wie ich das formulieren würde.
00:05:15: insofern höre jetzt gerne mal wie du das beschreiben würdest.
00:05:19: aber ist es so?
00:05:19: Ist es anders?
00:05:22: Das Kind hat schon vieles verstanden.
00:05:27: Ja, das glaube ich wirklich.
00:05:28: Er hat vieles Verstanden, was sich dann vielleicht anders ausbuchstabiert oder sich konkretisiert hat.
00:05:37: Bei einem herzigen Samariter zum Beispiel ist sicher das, wer vorbeiläuft und wer anschaut und wer hilft.
00:05:45: Und dass es nicht immer ... Das sind nicht diejenigen, die auf der selbstgerechten Seite helfen.
00:05:55: Und dass es darauf ankommt, dass man hilft und ich glaube das so die Geschichte ... Es ist ja wunderschön und ich finde auch grossartig daran, dass das Bibel so viel erzählt oder auch die Gleichnis, dass er Bewegung ist und dass ich auch nicht sagen kann wie die Bewegung weitergeht.
00:06:20: Aber ich glaube schon, ein Kind hat vieles verstanden
00:06:23: oder gespürt.
00:06:24: Mir kommt gerade das in den Sinn... Ich weiss allerdings nicht von wem das genau kommt!
00:06:29: Die Idee der zweiten Neivität also des Kinds versteht unmittelbar in der Geschichte vom herzigen Samariter.
00:06:38: es geht darum dass ich helfe die Erwachsenwerdende oder vielleicht Theologie Studierende oder sonst was sich reflektieren die Personen denkt mit der Zeit ja gut Da geht es auch um Dinge im übertragenen Sinne und genau das kann man irgendwie auch anders auslegen.
00:06:54: Und eigentlich geht's auch um
00:06:55: usw.,
00:06:56: meter Ebene, meter Ebene bis zu dem Moment wo eine zweite Neuivität eintritt, wo du realisierst und am Ende des Tages gehts aber dann doch wiederum darum wenn dich ein auf der Straße anspricht helfe ich oder helfe nicht
00:07:10: Ja, oder die zweite Ebene ist dann für mich, dass meine Geschichte wieder und wieder ist.
00:07:14: Und er merkt an der Bar am Herzen zusammen Ritter, sie hilft zwar aber er bringt ihn ja zum Wirt und
00:07:22: gibt ihm ein
00:07:23: bisschen Geld und überfordert sich auch nicht.
00:07:30: Er hilft unmittelbar.
00:07:31: also ich glaube so den Impuls vom Mitleid, vom Analogen, vom Ergriffen sein.
00:07:39: Also das ist etwas, was mir später mit tausend Ansätzen in dieser Geschichte sehr wichtig wurde.
00:07:46: Und andererseits schon auch, dass man quasi den, der überfallen wurde, in professionelle Flächen oder einfach sagt, hier hast du ein bisschen Geld zu schauen und zieht weiter.
00:08:07: Es sind weh ... andere unterschiedliche Blickwinke, die man dann hat.
00:08:15: Dass man eine andere Geschichte vielleicht immer wieder liest und andere Sachen auffällt.
00:08:22: Was bei mir schwierig bleibt im Moment sind ... Du hast das angesprochen, deswegen komme ich jetzt auch drauf.
00:08:29: Sind schon diese Wundergeschichten... Da habe ich noch nicht zur zweiten Realität gefunden?
00:08:34: ist die Frage, ob das auch geht oder ob es in dem Sinn braucht.
00:08:38: Die bleiben bei mir so sperrig stehen außer vielleicht die Perspektive zu sagen Hoffnung wieder alle Hoffnungslosigkeit als die Wiese.
00:08:50: Ich glaube diese sind auch als Kind sperrige sein und ich glaube sie blieben für mich sperrigen.
00:08:56: Also es klingt
00:08:57: nicht geklappt dass Jesus sich wirklich gehalten hat?
00:09:00: Vielleicht im Fall nicht!
00:09:02: Ich habe zu den Wundergeschichten sogar einen anderen... Die sind vielleicht sogar weniger sperrig geworden, weil ich sie ja vielleicht anders gliss oder mir anders wichtiger wird.
00:09:15: Weniger Frage ist jetzt die Heilung wirklich da gewesen?
00:09:20: Also wir sind ja persönlich und etwas, was ich nie mehr vergesse ... Mein Vater war zwei Jahre im Rollstuhl am Schluss.
00:09:27: Er wurde schon als Kiloar-Präsident zugetreten, aber hat dann vereinzelt und abredigt.
00:09:33: Das ist die Art, weil ich sie nicht mehr bräuchten konnte.
00:09:36: Zum Urblitteren und so... Und er predigte im Rollstuhl über diese Geschichte des Kleintens.
00:09:43: Und das ging mir sehr tief.
00:09:45: Hat es
00:09:46: thematisiert?
00:09:48: Ja
00:09:48: klar!
00:09:49: Er konnte nicht mehr aufstehen.
00:09:54: Ich glaube, was ich mittlerweile stärker für Stärken mache bei diesen Geschichten, dann ist es anzuschauen dass Jesus die Aussetzungen gesehen hat, berührt hat.
00:10:09: Die Theologie von sich selbst berühren lässt vom Lied und das Gesehen und das Berühren.
00:10:21: Und nachher rauf, was kommt jetzt in den Sinn?
00:10:27: Ein Moment, der mir ganz tief ist ... Ich habe im GIMI so eine Semesterarbeit mit ihm gesagt, über Ernst Sieber.
00:10:40: Er darf mit ihm ein Tag lang einfach unterwegs sein und das war die Zeit vom Letten, wo wir mit Ernst in seinem Assistenten
00:10:54: waren.".
00:10:55: Der Pfarrer Ernst Siebel, das kann man nicht vorstellen.
00:10:58: Obdachloser
00:10:59: Pfarrerin in
00:11:00: Syrien.
00:11:03: Das war jetzt nichts mit Letten, wo er dann bei Radio Vierundzwanzig-Studio am Liebenplatz in der Nähe war, dass Dona irgendeine Radiopädikate war und danach nach Rindsunenecke ging, die jetzt sehr sieberspital ist.
00:11:16: Da hat es Auffoltern aus, aber Dona zmitzt.
00:11:18: Dort war es hinter dem Bahnhof, Silkei in der Nächte.
00:11:21: Wir sind in diesem VW-Büsschen durch Zürich gefrästet.
00:11:28: Für den Ärmsteiner waren die Verkehrsregeln maximal Empfehlungen gewesen.
00:11:32: Ja,
00:11:34: wirklich?
00:11:34: Also
00:11:34: er ist gefahren und du neben ihm dran?
00:11:36: Ja logisch!
00:11:37: Ich habe heute noch keine Autofahrer und da war ich auch noch zu jung.
00:11:40: Und ich vergesse einfach nicht mehr.
00:11:42: dann in dem Sonnennecken, wo viele Junkies, die äitzerrankt waren, gepflegt wurden ... Ernst zu den Leuten, Zimmer zu Zimmer.
00:11:55: Und dann hat er mich einfach mal zurückgelassen bei so einer Krankheit.
00:11:59: und dann sagt er nicht an meine Hand und sagt weiss der Pfarrer war der erste die mich in Arm genommen hatte wie im Leben.
00:12:10: Das meint ich von dieser... Also das ist für mich Nachfolge.
00:12:17: Da scheint etwas auf von diesen Geschichten, wo ich lese wenn Also so, wie sich die Teilung der Aussetzungen gesehen werden.
00:12:28: Das berührt sich laberühren.
00:12:29: also man Ernst Zieber hat sich labereuert und... Ja auch!
00:12:34: Und hättest du das berührt?
00:12:37: Es bleibt doch berührend jetzt wo du es erzählst.
00:12:39: Selbst wo es gar keine sinnliche in dem Sinn Erfahrung momentan gibt.
00:12:43: aber dass es also es bleibt vielschichtig berührand mir kommt gerade einen Sinn.
00:12:50: ich habe einmal Das war allerdings in einer Phase, in der ich sehr katholisch war.
00:12:54: Das würde ich jetzt vielleicht anders gemacht haben wollen oder irgendwie anders einordnen.
00:13:00: Aber wie auch immer und wir hatten so eine Straßenmission in der Innenstadt von Wien wo ich gewohnt und gelebt hab Und waren irgendwie auf der Straße und haben Menschen angesprochen und dann kam halt so ein Sandler.
00:13:12: also wie man in Wien sagt für optochlose Menschen Ja...so Sehr eindeutig als solch erkennbar würde ich mal sagen Und ich war so in dem, ich weiß auch nicht ... dass ich mit ihm gesprochen hab.
00:13:27: Wir haben uns länger unterhalten und irgendwie zum Schluss haben wir uns umarmt.
00:13:31: Das war irgendwie so...
00:13:33: Wie hast du dir Lüter angesprochen?
00:13:34: So eine Jehova-Seimansprache?
00:13:37: Ja, so ein bisschen schlimm vielleicht.
00:13:41: Mir ist das nie schon ganz früh.
00:13:43: Leute ansprechen auf der Straße, es ist mir nie schwer gefallen.
00:13:47: Also hast du gesagt, da kannst Du Jesus Christus?
00:13:50: Ich weiß nicht mehr genau was wir damals irgendwie genau gemacht haben.
00:13:54: Aber ja wahrscheinlich hatte ich irgend ein Gadget und irgendwas... Ich weiß ja nicht mehr was genau das gewesen sein könnte.
00:13:59: zum verteilen und irgendwie Ja.
00:14:02: Und eben wie gesagt mir hat es im Großen und Ganzen sowas immer sehr Spaß gemacht.
00:14:06: Ich fand es schon immer interessant mit Gott unter Welt zu reden so Man hatte dann nicht nur den Glauben geredet sondern eigentlich auch übers Leben.
00:14:14: Aber dieser Moment, obwohl ich auch so aufgewachsen bin mit sei vorsichtig es ist schmutzig.
00:14:20: Du könntest dich infizieren, Krankheiten, wascht dir deine Hände greif nicht das Fensterscheibe im Drama an weil da sind Bakterien drauf lauter siches komisches Zeug.
00:14:30: also ist nicht falsch.
00:14:31: aber mache ich das plötzlich?
00:14:34: und wirklich diese dieser Momente?
00:14:37: Ja, offensichtlich weiß ich es bis heute.
00:14:40: Das hat wirklich mit mir genauso viel gemacht wie mit ihm vielleicht.
00:14:43: Ich weiss ja gar nicht ob's mit ihm auch was gemacht hat aber für mich damals noch als ein relativ junger Mensch wobei was ist das genau?
00:14:50: Was das mit einem macht?
00:14:52: auf jeden Fall überschreitet man irgendwie etwas innerlich Es zwingt einem niemand dazu.
00:14:57: insofern ist es auch keine Grenzüberschreitung im schwierigen Sinn, gut hängt immer noch davon ab wie das für andere Menschen wirkt.
00:15:05: Aber wenn es für die anderen Personen auch in Ordnung ist... Das ist irgendwie sehr eine tiefgreifende Glaubenserfahrung ja?
00:15:12: Ja, das glaube ich auch und geben genau das.
00:15:14: Also Grenze Üverschrittung!
00:15:18: Ich will das jetzt gar nicht... Also Grenzverletzungen sind ganz schlimm.
00:15:25: Ja, dass es wie ein anderer Ebene.
00:15:29: ist ganz eine andere Ebene.
00:15:31: Aber das Überschrittende,
00:15:34: dass
00:15:34: die Grenze jetzt zwischen euch, die soziale Grenze und die Statusgrenze aufgelöst werden – und ein Gemeinschaftenstaat!
00:15:44: Das ist etwas Wundervolles.
00:15:48: Ich habe das Wort transformative Kraft verwendet am Anfang.
00:15:51: Dass es so da ist oder auch da ist?
00:15:55: ist das anders geworden im Verlauf meines Lebens?
00:15:59: Einerseits ja und andererseits vielleicht auch irgendwie nein.
00:16:02: Ich glaube, ich habe mich schon immer gesehen danach dass dieser Glaube so... also der Erfarber wird oder dass ich ihn tatsächlich lebe.
00:16:12: Und wahrscheinlich ist hier der Anspruch oder die Idee wie ich ihn lebe war zumindest in meiner konservativen Phase anders als jetzt.
00:16:18: Das ist wahrscheinlich das was sich bei mir stark verändert hat.
00:16:21: Die Sehnsucht ist wahrscheinlich dieselbe
00:16:24: Ja, und ich denke jetzt geht es zu diesem Nahe.
00:16:27: Also die Grenzenüberschrittung im schönsten Sinn, um sich das überhaupt vorstellen zu können finde ich eine tiefe Sehensucht vom Glauben.
00:16:39: Und darum auch unser Glauber.
00:16:41: also dass Grenze sprachliche geografische Zwischengenerationen... Ah,
00:16:48: Konfessionen!
00:16:49: ...Konfession sowieso soziale Grenzen wir es schaffen, die zu überwinden.
00:16:58: Sie sind wie im Moment lang gar nicht mehr da auch.
00:17:01: Das ist wie die anderen Seiten?
00:17:04: Ja und zugleich ... Da muss ich ehrlich sein, ich spüre ja recht viel Grenzen.
00:17:13: Wo sind meine Grenzen?
00:17:15: Wo tue ich mich abgrenzen?
00:17:16: Das ist wichtig!
00:17:19: So ein Selbstreflexi im Sinne eigentlich...
00:17:22: Ja, aber das wäre etwas sich anreignen kann.
00:17:31: Wenn du erzählt hast im schönsten Sinne, dass man sich vielleicht gar nicht zutrottet und dann passiert es und man macht's.
00:17:41: Und es ist ein berührtes Einzige.
00:17:43: Das finde ich etwas unglaublich Schönes.
00:17:48: Ebenso Worte wie Nächstenliebe zum Beispiel, das wäre jetzt so ein Wort was ich seit frühester Kindheit kenne aus dem Kontext.
00:17:56: So ist meine Glaubensprägung.
00:17:59: Ist es ein anderes halt als damals war?
00:18:02: Dass es so sind Fragen die mich bewegen im Kern eben wie schon gesagt habe wahrscheinlich die Sehnsucht dahinter eigentlich dieselbe.
00:18:11: natürlich mein gewisse auch naive Vorstellungen muss man vielleicht hinter sich lassen.
00:18:18: Wobei, was meine ich damit eigentlich genau?
00:18:20: Was die nächste Liebe auch belangt.
00:18:22: Ja, weiß ich nicht.
00:18:27: Ich glaube, ich weiss gar nicht, ob der Begriff der Neuivität mir so weiter hilft.
00:18:34: Weil... ja, was ist denn...?
00:18:37: Also das, was Evangelium erzählt, das ist ja alles andere als naiv.
00:18:44: Es ist einfach eine Kraft oder Hoffnung dass sich die Welt trotz allem zum Gute verändern lässt und das Versöhnungsmögliche ist.
00:18:57: Also meine neue Vervorstellung, wir könnten uns ständig berühren.
00:19:02: Und irgendwie ... Ja, dass es den Anden ausbieten.
00:19:08: Irgendwie
00:19:10: so etwas
00:19:10: führt.
00:19:11: Ich mein damit auch mehr dieses Liebe der nächsten.
00:19:14: als Kind habe ich mir vielleicht schon noch mehr vorgestellt.
00:19:17: ... alle Menschen und also so, auch sowas sehr entgrenzt ist.
00:19:22: Und da sind wir auch wieder beim bewussten auch Grenzen ziehen um nicht auszubrennen
00:19:28: oder
00:19:29: sich selber völlig aufzugeben oder?
00:19:32: Also vielleicht eine differenziertere Wahrnehmung von diesen Begriffen die ja eigen... Die ja, das ist diesen Glaubensbegriff mir auch so inne, die ja eigentlich so universal kolossal riesengroße allumfassende Begriffe sind.
00:19:48: Und ich denke schon, als Kind war das für mich auch so dieses Allumfassende in dem du drinnen stehst.
00:19:55: Also auch eine vielleicht mehr mystische Wahrnehmung von... Ich bin Teil von dem Ganzen und gehe darin wie auch auf!
00:20:05: Bis dahin ja – ich finde, dass es so schön ausgeführt wird was ein konstruktiver Zugang zu Wundergeschichten sein kann bis dahin zu sagen Bundesgeschehen in dieser allumfassenden mystischen Wirklichkeit, oder?
00:20:19: Und da war schon auch wie die Erdung hinzubekommen.
00:20:22: Oder den Realitätsbezug nochmal anders, dass es beides irgendwie braucht.
00:20:29: Also ich überlege mir jetzt gerade... Ich glaube als Kind habe ich das vielleicht einfach so in einer Selbstverständlichkeit genommen und vielleicht gar nicht so überlegt hätte es das können sein oder nicht.
00:20:42: So der Gedanke ist mir sogar recht lang ziemlich fremd gewesen.
00:20:48: Und mittlerweile, ich weiss nicht ob das die zweite Neuivität ist oder die grosse Reflexion, dass sich mittlerweile für mich nicht entscheidende Punkt... Es ist ein anderes, was heisst es für uns?
00:21:08: Wie heißt es wie wir beieinander begegnen?
00:21:12: Gemeinschaft, also die Leute gesehen, die übersehen werden.
00:21:18: Das ist für mich jetzt der Knackpunkt und nicht die Frage hat das Jesus jetzt können oder nicht?
00:21:27: Vielleicht
00:21:27: weiche ich da etwas raus?
00:21:29: Naja es geht für mich irgendwie sehr nach dem Christus Nachfolgeding.
00:21:35: Ja,
00:21:36: nötig
00:21:38: gesagt.
00:21:40: Naja, eigentlich siehst du dich selber jetzt als Handelnder in der Nachfolge Christi?
00:21:48: Das würde ich natürlich ... das ist ja etwas.
00:21:50: Ich würde sagen...
00:21:52: Wieso ist es eine katholische Öffnung?
00:21:54: Nein, nein!
00:21:55: Das wäre jetzt völlig ... das sende ich völlig überhöhe von dem, was ich wirklich mache und für das bin ich viel zu demütig, weil ich Leute kennen und kann tun.
00:22:05: Ja,
00:22:05: das würde ich Jesus auch so sagen genau.
00:22:08: Wo ich finde die Die haben das gemacht, also Elbel.
00:22:12: Hätten sie aber wahrscheinlich von sich selbst auch nicht gesagt?
00:22:15: Nehm ich mal an!
00:22:16: Und vielleicht
00:22:17: ja... Du hast dem Fahrer Sieber sicher gefragt was hat er auf so eine Frage geantwortet?
00:22:22: Das hat
00:22:24: mich
00:22:26: ja gar nicht fragen müssen.
00:22:27: Nein,
00:22:27: das
00:22:30: nie!
00:22:31: Als II.
00:22:32: Jesus war ich ganz sicher, aber er sah sich sicher in der Nachfolge und ich meine, es musste mich auch gar nicht fragen.
00:22:38: Ich finde im Falle auch, dass ist Reaktion
00:22:42: gewesen.
00:22:42: Also das sieht man ja?
00:22:44: Und ich finde auch sein Werk, das jetzt weiterhin sehr gut geführt ist.
00:22:48: Macht das?
00:22:50: Das ist für mich gar keine Frage!
00:22:52: Ja, auch in dem Moment wo es ja kritische Anfragen an dieses Werk gibt, fand ich rein so.
00:22:56: von der christlichen... ...ist es keine Frage.
00:22:59: Ja und auch hier ein Kind, welcher schon versteht.
00:23:04: Mein Vater hatte immer... Wir waren in der Zmarthalle auf dem Land in dieser Langgemeinde und einmal im Jahr kam ein paar Sieber für ihre Gastpredakte.
00:23:10: Es war dann geheil zu klein mit Turnhallen gegangen.
00:23:13: Ich habe seine Gemeinde mitgenommen, und der geht das dienst.
00:23:17: Ernst hat immer die gleichen Geschichten erzählt vom Schraubstock, wo einem den Kopf zusammendrückt und dann kann man ihn aufrufen und ein Kreuz draus machen.
00:23:30: Wow!
00:23:30: Das ist so eine typische Geschichte, was du mir mal erzählen musst.
00:23:33: Das habe ich als Kind gesehen.
00:23:36: Und da habe ich verstanden, dass Christus befreit ... Und uns den Schraubstock vom Kopf erinnert.
00:23:47: Ich glaube, man versteht viel und ...
00:23:51: Intutiv auch ja!
00:23:53: Ja und weil es Geschichten sind.
00:23:55: Aber jetzt dieser Jesus?
00:23:57: Wer ist der?
00:23:59: Also wer ist der für mich?
00:24:00: Wer war früher und wer ist er jetzt?
00:24:04: Diese Sache mit der Nachfolge oder quasi an Christi startet das finde ich natürlich auch so ein bisschen... poetisch und schwierig, und selbstgefällig.
00:24:13: Und überdreht und ich weiß nicht alles alles alles und dann hat es auch was sehr schönes darin.
00:24:19: also ich denke auch manchmal wenn schon ein Vorbild dann Jesus oder so.
00:24:24: aber wer ist der eigentlich?
00:24:27: Wer ist er für dich?
00:24:30: Ja eben!
00:24:32: Also niemand hat mich so geprägt wie er glaube ich bei sich denke ich erst für mich Ein Mensch im eigentlichen Sinn.
00:24:45: Und in diesem Jahr ein Vorbild, im eigentliche Sinn.
00:24:49: Das ist macht es wie Gott werde Mensch oder?
00:24:52: Ja auch das.
00:24:53: wir hatten so Kleber in dieser missionarischen Zeit.
00:24:57: Genau!
00:24:58: Macht sie Gott über den Menschen.
00:24:59: Ist er Gottes Sohn?
00:25:02: Ich bin verleitet zu sagen dass spielt für mich nicht so eine Rolle.
00:25:05: Oder da wiederum sehe ich uns alles, wenn wir das wollen sehr stark in der Nachfolge Jesu im Sinne der Kindschaft Gottes.
00:25:12: Also wie alle sind das und können diese Christusqualität quasi in uns entwickeln und entfalten und lebendig werden lassen?
00:25:19: Und dieser Gedanke gefällt mir schon sehr gut!
00:25:23: Ich glaube es ist auch eine schöne Art seiner eigenen Kräfte und seine eigene Streben und Wollen und Ehrgeiz und ich weiß nicht alles was man so hart auch an guten Kräften in den Dienst zu stellen, es braucht irgendwie eine Ausrichtung.
00:25:37: Ja vielleicht ist das schon noch so was wie ein Ziel, also quasi so einen Ausrichtungspunkt, Kombinationspunkt dieser Jesus-Gestalt.
00:25:47: Was ich sehr bedauerlich finde ist dass immer im Hirn eigentlich immer noch diese jesusweiß ist glaube ich.
00:25:53: Also rein vom Bild her habe ich immer noch so Jesus schlafen weiße Kleider, weiße Hautfarbe schöner Mann Dinge im Kopf.
00:26:02: Das finde ich ein bisschen bedauerlich, aber...
00:26:06: Ja!
00:26:07: Ich habe die Bilder im Kopf und weiss zugleich immer ... das ist ihn nicht.
00:26:13: Ah ja?
00:26:14: Weisst du es immer?
00:26:14: Ja,
00:26:15: mittlerweile schon.
00:26:16: Vielleicht früher war das anders mit den Bilderbüchern.
00:26:20: Als Kind war sich das wahrscheinlich anders.
00:26:24: Aber da hat mich so ein bisschen die Jesus-Filme schicken.
00:26:29: Und ich habe nie einen ganz geschafft, zu schauen.
00:26:32: Echt?
00:26:32: Ist das der Aufgehörte?
00:26:34: Nein, ich kann das nicht schauen.
00:26:35: Also Life of Brian kann ich schauen.
00:26:37: Das finde ich grossartig.
00:26:38: Aber alle anderen finde ich ... Nein, es kann ich nicht.
00:26:42: Aber jetzt ist es so plakativ, dass mir das weh einbrennt hat, das ist schon nicht!
00:26:49: Oder bei den Passionsspielen oder... Ja
00:26:51: ja.
00:26:52: Gibt's
00:26:53: in der Schweiz nicht auch?
00:26:54: Nein nein, aber wir haben mal so eine Fotoarbeit gegeben.
00:26:57: Wo ist die ganze Berühmte?
00:27:00: Das kann ich jetzt gar nicht sagen.
00:27:01: Ich weiss, in Österreich gibt es einen Ort im Burgenland wo sie das zumindest so sich ein Kind war gemacht haben.
00:27:05: Ja und die Detektion sehen dir diese Anstelle immer gleich aus und das ist ja superfötig einfach gewesen.
00:27:12: Und dass sich so klischiert, dass sich das wirklich so einbremt hat – das ist nicht!
00:27:17: Also wenn ich ein Bild habe dann ist es nicht.
00:27:20: Das
00:27:20: ist bei mir bei Gott so.
00:27:22: Da weiß ich hin und zwischen, das ist Gott nicht.
00:27:26: Ich bin nämlich wirklich als Kind, also ich ganz klein war in einer Kirche gewesen jeden Sonntag und das finde ich heute noch schlimm weil es ist heute immer noch so.
00:27:32: Wo vorne wiege ich ein Gottvater als alter Mann mit Bart zu ganz ganz schlimm patriarchal klassisch dargestellt ist wer die Weltkugel so hält und so regiert auch mit seinen bösen Blickungen.
00:27:44: richtig schlimm.
00:27:45: aber ja das habe ich auch schon in der Zwischenzeit.
00:27:48: aber bei Jesus glaube ich dass fehlt mir noch.
00:27:50: Also
00:27:50: der viel Krieg kreischt?
00:27:54: Mega cool.
00:27:55: fertig ist der Film von Milo Rao, das neue Evangelium.
00:27:58: Großartig und mit dem Ivan Sanihan ist der Aktivist aus Kamerun.
00:28:07: Das hat für mich nicht ... Ich glaube, dass es großartig im Film ist, dass wir uns jetzt nicht Jesus halt so vorstellen müssen, sondern was?
00:28:19: Also das ist das neue evangelium!
00:28:21: Was steht da?
00:28:21: was passiert ist, dass man versucht hat, die Migranten aus der Klaven ähnliche Unterdrückung zu befreien.
00:28:33: Das ist Jesus!
00:28:35: Ich finde diesen Film wahnsinnig stark.
00:28:38: Mir war auch dort angegangen und hatte das Gefühl, ich mache jetzt so ein bisschen basalinimäßig den Film und sehe, es geht hier nebenan mit diesen ... Ich finde es megamutig,
00:28:51: wirklich mega mutig.
00:28:53: Und hat wie verstanden um was es geht?
00:28:55: Ja genau.
00:28:57: Und diesen Film auch gerade weil er ja ein Teil so sehr Jesus filmmäßig daherkommt.
00:29:04: mit der Inszenierung.
00:29:05: ich finde dieser gibt durch den Darsteller ein anderes Jesus-Bild und das... Er hat für mich nicht den Effekt, jetzt stelle ich es mir so vor.
00:29:15: Sondern es gibt die nötige Vielfalt... Es bricht
00:29:18: halt auf!
00:29:18: Genau, es bricht auf und das verstärkte Effekt ist ihm nicht.
00:29:24: Aber eben sucht der Auferstandene nicht im Grab sondern um euch herum?
00:29:32: Ja dann kommt mir wieder euer Beitrag was zu Ostern in dem Sinn.
00:29:36: Der Auferstände ist dort wo der Widerstand Geleistet wird gegen die Eisbehörde in Amerika.
00:29:41: Genau!
00:29:43: Und Jesus jetzt für dich?
00:29:47: Ja, ich glaube... Was du gesagt hast ist Jesus Gottes Sohn und du hast gesagt es ist nicht entscheidend.
00:29:58: Das habe ich auf eine Art auch.
00:29:59: aber dann frage ich mich so ja wie ich dem jetzt einfach aus.
00:30:04: Sollte das nicht als Gitsentscheiden sein.
00:30:06: Bezug
00:30:06: auf mich.
00:30:11: Und ich bin gar nicht sicher, vielleicht ist es eben doch entscheidend.
00:30:14: Weil ich glaube so die Idee oder diese Geschichte oder diese Wahrheit, dass Gott als verletzliches Kind in einem Elendenstall in diese Welt kommt.
00:30:29: Das finde ich so eine starke, grossartige ... Was ist das?
00:30:35: Erzählung, Wahrheit!
00:30:37: Das ... dort ist es... Und darum ist für mich das schon Gott.
00:30:42: Also, darum ist Christus für mich schon wichtig und auch im Kreuz, dass Gott all das durchgemacht hat.
00:30:58: Ich glaube ... Ja, jetzt frage ich mich, was ist Gott?
00:31:02: Das können wir sowieso nicht wissen!
00:31:07: Es sind ja sowieso alles ganz ... behelfsmäßige Begriff von Gott und Vater.
00:31:14: Und Mutter?
00:31:15: Und Mutter, das ist ja keine Familie.
00:31:19: Es ist nur ein Versuch, etwas,
00:31:21: was
00:31:21: uns in unsere Welt überstiegt, in unsere kleine Familienwelt zu holen.
00:31:30: Was es schon
00:31:30: von Jesus selbst her kam der Versuch mit Abbau.
00:31:33: Da muss ich jetzt kurz reingregen weil das finde ich interessant.
00:31:37: also ich bin ganz bei dir was zugesagt, dass dem Bezug auf Gott der Mensch wird.
00:31:44: Das finde ich auch unglaublich!
00:31:46: Also das hat eine Tiefe und eine Überraschung oder eine Erschütterung und eine Wahrheit die sich nicht erfinden lässt für mich so... Und dann frage ich mich ob das also sehr wichtig ist in diese Richtung eine Aussage über Gott zu machen?
00:32:03: Also Gott ist einer der oder die so ist, Menschengestalt annehmen zu, weil das sehr unglaublich viel Konsequenzen hat auf die Frage wer in etwa Gott sein könnte oder wie ich mir Gott vorstelle.
00:32:19: Ich muss ja mir Gott oder ich stelle ihn mir automatisch irgendwie vor wenn auch vielleicht im Idealfall nicht bildhaft aber die Aussage über den menschen also der handelnde Mensch Christus quasi wenn ich in dem Moment sage er gut als Gottessohn und von daher sage er gute hat halt einfach super Kräfte Oder er macht Dinge, die Menschen halt ... Da kann man davon lernen und sich ein Beispiel nehmen.
00:32:44: Aber eigentlich macht der Wunder.
00:32:46: Und das ist alles wie auf einer anderen Ebene.
00:32:49: Der spielt in der eigenen Liga.
00:32:52: Das finde ich wiederum ... Wir waren ja bei Nächstenliebe und Handeln und Tunen und so.
00:32:58: Da hilft's mir nicht zu oder da verliert es ein bisschen an Bedeutung in dem Moment.
00:33:02: Da denke ich Jesus is Mensch und als Mensch ist er mir Vorbild so.
00:33:08: Vielleicht ist es auch so wie das.
00:33:10: Ja, und ich glaube ... Es ist eben ... Also wahrer Mensch und wahrer Gott?
00:33:16: Das würde ich wirklich sagen!
00:33:18: Und wahrer Menschen ist zuerst mal Punkt.
00:33:20: Und es ist ja gerade nicht so, dass Jesus in einer anderen Liga gespielt hat.
00:33:28: Also der Passionsweg... Ist ja
00:33:33: sehr jüdisch.
00:33:40: Wenn das stimmt, warum Mensch?
00:33:43: Dann ist es wirklich Mensch.
00:33:46: Und das andere ist für mich kein Gegensatz.
00:33:51: Es geht zugleich.
00:33:58: Das eine ist auch behelfsmäßig von dem ... Doppel nahmen Jesus und Christ aus, Herr Rötl.
00:34:10: Und ich glaube das ist schon ... Das ist mir irgendwie wichtig.
00:34:14: Nicht nur irgendwie, aber auch dass es mit dem Kreuz nicht fertig ist.
00:34:20: Ich weiß nicht, ob das eine herätische Frage ist.
00:34:23: Es ist auf jeden Fall eine Frage, die in der Dogmatik nicht zuhause ist.
00:34:28: Aber sind wir das auch?
00:34:30: Du und ich, je für uns ein wahrer Mensch und auch wahrer Gott!
00:34:36: Aber Gott, wenn es sich so nicht...
00:34:38: Ich meine, es gibt mystische Traditionen.
00:34:40: Ja, aber das ist jetzt mit der Syrerie zu sehen.
00:34:42: Wie würdest du das sagen?
00:34:44: Nein!
00:34:44: Aber ich wollte gerade das Frage formulieren wollen.
00:34:47: Deswegen habe ich es auch gemacht.
00:34:49: Es bewegt mich.
00:34:50: Ich glaube, es macht doch für mich gar nicht so einen Unterschied.
00:34:54: Von Eckhardt her zum Beispiel, der mich übrigens für eine gewisse Zeit lang sehr geprägt hat und dem ich viel verdanke als Meister Eckard, der Mystiker in seinen Schriften.
00:35:04: Er berührt das an manchen Stellen.
00:35:06: Ich würde jetzt auch nicht sagen, er behauptet das oder er sagt das so eins zu eins.
00:35:10: überhaupt lebt ihr Eckhardt von dem unausgesprochenen dass er auf eine Weise ausspricht, dass es doch nicht ausgesprochen ist was ich ja wirklich zum Teil magisch finde sprachlich.
00:35:20: aber ich finde da... Das ist eine tiefe oder eine Ebene die mich zumindest auch bewegt.
00:35:31: Ja, also gerade wie Eckardt verstehe ich ja so.
00:35:34: Also da geht es ja um das Ausgüssen oder?
00:35:37: Und das Funkelin, das göttliche Fünklein in mir.
00:35:40: Das ist so ein Bild... Genau,
00:35:42: das ist ein Bild, der dann ganz näher die Lehre kommt also wo man nicht weiss, wo es eigentlich geht.
00:35:47: Ist es eine ausgegossene Gotte?
00:35:48: Oder ist es die Lehren am Schluss?
00:35:51: Es kommen ja ganze Nacht zusammen und sind ja auch ganz viele so Paradoxien von Morierigen.
00:35:55: Ja, ja, so Sprachbiede dienen an den Überginnen sich nicht auflösen.
00:35:58: Aber für mich ist schon ein Gott etwas... allumfassend grosses Aussen an mir.
00:36:07: Und ich glaube, das ist auch eine grosse Hoffnung oder ein Halt, was wir gibt als Mensch und Gott getrennt sind.
00:36:16: Da bin ich ehrlich gesagt noch froh, wenn ich auf die Menschheit schaue.
00:36:20: Gut, dann müssen Sie in der Gotteskindschaft wiederum?
00:36:22: Aber für mich hat Gott Jesus Christus gezeigt, was es kann heissen Menschen sein.
00:36:32: Ja!
00:36:33: in dem er Mensch geworden ist.
00:36:34: Und wegen diesem vergöttlich der Menschen nicht, im Gegenteil...
00:36:38: Und er zeigt unter Umständen in dir und in mir und den Menschen die handeln wie der Pfarrer Sieber oder wie andere?
00:36:43: Genau!
00:36:47: Dann zeige ich mir nicht was es heisst Gott sein weil das wissen wir nicht.
00:36:50: Das ist nicht verfügbar, nicht darstellbar aber vielleicht immer wieder spürbar.
00:36:57: Und vielleicht gibt er uns Kraft und der Mut grenzen Im schönen Sinn zu überschreiten, Mensch zu werden.
00:37:06: Ganz
00:37:07: menschlich kein Leben.
00:37:09: Ja
00:37:09: ganz mensch zu sein.
00:37:12: Wie er es in Christus offenbart hat.
00:37:17: Wenn wäre es eine lebendige Offenbarung?
00:37:21: Was ich immer wieder reignen kann aber unter Menschen.
00:37:24: So würde ich es vielleicht
00:37:26: sagen.
00:37:29: Woher kommt dieses Wissen, dass du das zu sagen kannst?
00:37:36: Das ist so viel.
00:37:37: Dieser ganzen Glaubensvollzug
00:37:40: hat es viel
00:37:40: gehört und reflektiert und erfahren.
00:37:43: Wahrscheinlich ja... Und nicht losgeblasen und viel verliert er.
00:37:50: Ich merke auch, wenn ich rede, da kommen mir Paul Gerhardt in den Sinn.
00:37:53: Die stehen an deiner Krippe hier.
00:37:57: Die schönsten Strophen, die ja mal aus dem alten reformierten Gesang hoch wegen einer Mystik verdacht, gestrichen wurden.
00:38:05: Genau wie im Neue sind sie zum Glück wieder drin.
00:38:10: Lass mich dein Kripplern sein oder das finde ich sehr näher beim Eckhardt und übrigens auch kumänisch sich sehr schön wie unsere reformierte Kinder, viele Liederdichter.
00:38:25: eigentlich nöchtern wieder bei der Mystik ist.
00:38:29: Und ich glaube so das, ja ... Was war die Frage?
00:38:36: Genau woher wir das wissen oder das Gefühl haben.
00:38:38: Das ist natürlich eine Ansetzung und auch Gespräch, also immer wieder Gespräch.
00:38:43: Wie das zum Beispiel!
00:38:46: Ja es muss stabil sein, das Rekapitulieren von anderen formuliert zu hören dabei wie bis in den letzten Folge zu dir Frage auch hatten, als kleines Kind einzuschlafen und es mitzunehmen in das eigene Unbewusstsein.
00:39:00: Es ist so wie ganz vielschichtig eigentlich!
00:39:03: Ja und da sind wir wieder bei meinen Glauben und unseren Glaubens.
00:39:05: Also ich könnte nicht alleine sein mit meinem GlaubEN.
00:39:08: Also gerade jetzt so... So wie das gesprochen oder wenn ich leise oder wenn die Lieder singe... Ich habe ja keine persönliche Begegnung, wenn ich dann erweckt bin Hast du ein Erweckungsproblem?
00:39:27: Nein, nur Einschlafen.
00:39:29: Das ist so schön!
00:39:30: Wie biblische Geschichte.
00:39:32: So schön.
00:39:33: Ich glaube nicht mehr das.
00:39:35: Du hast gesagt vor dem Podcast, du musst noch einen Korrigentum anbringen.
00:39:39: Ja genau, genau.
00:39:41: Das wollen wir nicht vergessen.
00:39:42: Wir haben ja ... ich habe erzählt dass mir Bleiben ist aus dem letzten Buch, das mein Vater geschrieben hat.
00:39:53: Das Bild vom Zartenpflänzchen von der Glaubensäge und ich finde es ein sehr starkes Bild.
00:39:59: Und ich habe dann das in diesem Buch gesucht und es ist nicht drin.
00:40:02: Ich weiss nicht, woher sich das haben, ob das Gespräch mit ihm war oder ob er das tatsächlich mal predigete oder ob ich es erfunden habe.
00:40:11: Ich weiß es nicht!
00:40:13: Aber was sehr gut ... Passt ist ein Satz, wenn ich darf.
00:40:17: Also es ist Ermutigung zum Glauben.
00:40:19: Ja bitte!
00:40:21: Ein Satz wo mir wirklich so ein bisschen im Rucksack ist und wo ich erst nach dem Vater gestorben ist und in den Bücheln entdeckt habe.
00:40:30: Und wo ich finde, passt jetzt auch recht zu dem was wir drüber geredet haben?
00:40:34: Genau.
00:40:35: also ich zitiere Wir sollten damit aufhören das Heil immer von den grossen starken Gesunden zu erwarten.
00:40:44: Vielleicht kommt es viel mehr von denen, die etwas erfahren haben von der Gebrochenheit des Menschen.
00:40:50: Und gerade darin die Menschlichkeit entdecken.
00:40:54: Das ist so stark!
00:40:56: Ja und es schien hier viel von dem Monkretan drin.
00:41:01: Voll... ja ich glaube...
00:41:04: ...die Viertelstunde das ist gut.
00:41:06: Und ich weiß nicht du bist beim Zug nachgehört habt?
00:41:08: Es gibt jetzt noch ein zweites Störgeräusch eine Bohrmaschine Störgeräusche im Glaubensvollzug.
00:41:15: Ja, ich glaube es ist ein guter Punkt hier einen Punkt zu setzen.
00:41:18: Genau
00:41:19: Danke fürs Zuhören und weiterhin gute Glauben und Lebenswege!
00:41:24: Mir macht Volk trügen glaube
00:41:26: ich?
00:41:26: Über den Sommer.
00:41:27: Ich würde sehr gerne das ist ja auch unerschöpflich.
00:41:30: Und bis dahin abonniert gerne alle Newsletter, empfehlt uns weiter und sucht euch in kühles Plätzchen.
00:41:38: Genau, danke fürs Zulassen.
00:41:40: Ciao miteinander
00:41:44: Reflepp.