00:00:00: Keine Stimmung zu einstürzen den Neubilden.
00:00:02: Ist das der Vorspann?
00:00:04: Ja.
00:00:04: Nein?
00:00:05: Ja, die haben mir heute Morgen das Leben geredet.
00:00:08: Was ist das?
00:00:09: Es ist eine Band aus Berlin, wo ich gerade für gute Freunde in einer Playlist gemacht habe, weil ich so Musikmission nahe bin und mich die Heute Morgen gelassen und gemerkt habe.
00:00:22: Ja, sie haben mir vieles schon das Leben gegetet.
00:00:24: Können wir mal reden über einen wie wir leider das Leben retten.
00:00:29: Also du bist am Leben und du bist hier?
00:00:31: Genau.
00:00:31: Guten Morgen!
00:00:33: Dann mal los!
00:00:52: Herzlich willkommen zum Stammtisch!
00:00:55: Seit wir gemeinsam am Stamm Tisch sitzen, Felix Reich und ich es ist das erste Mal dass wir über eine politische Initiative sprechen.
00:01:03: Wir sprechen heute über die SVP Volksinitiative keine zehn Millionen Schweiz.
00:01:09: Wenn du es auf den Punkt bringst, Felix, warum meinst du, nehmen wir ausgerechnet diese Initiative unbedingt an unseren Stammtisch hier?
00:01:20: Ja, weil das bezeichnet ist dass mir beide in uns einen Marazin unbedingt ein Kommentar dazu angehen sollen schreiben.
00:01:31: Felix Reich ist übrigens Redaktionsleiter von REFUMIRD und ich weroneke jede Korrektionsleiterin beim katholischen Pfarrbadforum Und ich, Veronica Jehle bin selbst Migrantin seit nunmehr fünfzehn Jahren ganz ohne Not in der Schweiz und sehr gerne hier.
00:01:47: Wenn wir jetzt heute über die Initiative keine zehn Millionen Schweiz sprechen dann sprechen wir auch darüber dass Menschen nicht mehr einfach hin in die Schweiz migrieren können sollen als Asylwerbende oder als Arbeitsmigrantinnen wobei einfachhin sowieso ein falsches Wort ist.
00:02:04: also ich glaube noch nie hat jemand in der schweiz einfach hinein Bleiberecht erhalten.
00:02:09: Menschen sollen also nicht mehr in die Schweiz migrieren können, sagt die Initiative sobald und das ist der Punkt eine Marke von neun Komma fünf Millionen Personen in der Schweiz überschritten ist.
00:02:22: Die Initiative verlangt dass sich ständige Wohnbevölkerung in der schweiz bis zwei tausend Fünfzig unter der Grenze von zehn Millionen Menschen bleibt.
00:02:31: Zweitausendfünfeinzwundzwanzig standen wir bei Neun Kommas Millionen.
00:02:36: Jetzt du hast es ja schon angesprochen Du hast im Reformiert einen Kommentar geschrieben zu der Initiative, du hast Position bezogen und klar argumentiert gegen sie.
00:02:49: Und wir sind dann im Forum nachgezogen beziehungsweise hat mir das sowieso auch schon geplant.
00:02:54: ebenfalls ein Kommentar, ein Kommentarm Web, einem Print jeweils in die selbe Richtung.
00:03:00: Wir waren uns also einig dass es hier eine Positionierung braucht Und wir sind uns jetzt einig, dass es sich lohnt darüber zu sprechen.
00:03:10: Warum?
00:03:11: Ja!
00:03:12: Warum und warum jetzt?
00:03:13: Ich meine, wir sind beides Kirchensteuer finanzierte Magazine.
00:03:16: Wir sind verpflichtet, uns ausgewogen zu äußern, ausgewogene Berichterstattung zu machen gerade auch in politischen Fragen.
00:03:23: Und dann das sozusagen...
00:03:26: ...und dann das genau.
00:03:27: Und da habe ich so ein bisschen einen und dann das Moment gehabt zum mal Persönlich werden, wie häufig am Stand ist.
00:03:40: Ich bin nämlich ein wenig von dem her gekommen, was du jetzt beschrieben hast.
00:03:43: Ausgewogenheit und Ausgewogheit ist mir extrem wichtig.
00:03:47: Und wir haben eigentlich eine Artikel, die jetzt auch drin ist, in der wir die E-Gress, also die evangelisch reformierte Kiele Schweiz, quasi als Dachverband Landeskühlen, das Banat zu der Bischofskonferenz.
00:04:08: Gefräugte haben die PSI-Stellung genommen und auch die katholische Bischöfskonferenzen gefragt.
00:04:15: Und dort kam es nicht zur Initiative, sondern sie posizierten uns.
00:04:22: Dann war eigentlich blank in diesem Artikel mit unterschiedlichen Stimmen aber auch Stimmen, die sich positioniert hatten.
00:04:29: Das Hex-Silveswerk von den Reformierten Kühlen hat sich schon sehr früh klar gegen die Initiative positioniert, vor allem weil du hast gesagt man tut dir nicht als erstes die Arbeitsmigration einschränken oder würde mich einschrecken sondern als erstens ist Konkretinitiativen der Familiennachzug genannt.
00:04:53: Das ist eigentlich fast einzig ganz konkrete, so anders wird ein Erschwami.
00:04:59: und eben dort hat sich das Hexklaar positioniert.
00:05:02: und GMS Gesellschaft, Minderheiten und Schweiz hat sich auch klar positioniert.
00:05:09: Und diese Stime waren getrinkt und geplant.
00:05:11: Es war zu einem Eispalter, der die Initiativen genauer beleuchtete um was gehts und ja, so Facts and Figures.
00:05:25: So war das geplant, so bin ich in dieses Wochenende.
00:05:29: Dann bin ich tatsächlich mitten in der Nacht auf den Sonntag.
00:05:35: wachgelegen und dachte, ich will nicht mich, sondern ich will, dass sich von mir da positioniert.
00:05:49: Weil ich das Gefühl habe, dass die Indiziativen keine politische Frage behandeln, sondern wirklich Grundwerte berühren.
00:06:02: Mir ist es vielleicht ein wenig aufgegangen... durchs Interview mit der EKS-Präsidentin Rita Famoso gesagt hat.
00:06:09: Natürlich gerade so eine wichtige gesellschaftliche Frage, aber als Institution Kieler sind wir nicht direkt betroffen.
00:06:17: Im Gegensatz zu den Halbierungsinstituten, was dort im Fernsehengebühren gegangen ist und unsere Sichtbarkeit und unser Format im Fernseh, da sind wir als Instituationen nicht direkt getroffen.
00:06:27: Und das ist mir so ein bisschen angegangen und ich bin jetzt zum Schluss gekommen.
00:06:33: Als Institution... Ich glaube als Institution, was soll ich sagen?
00:06:44: Ich habe gestern mit jemanden darüber diskutiert und uns ist das gemeinsam klar geworden.
00:06:49: Ich glaube man kann auch als Institution evangelisch sein.
00:06:53: Es könnte nicht nur einzeln oder christlich.
00:06:56: Es können nicht nur einzelne Menschen, sondern wenn man sich als Instituation christlich-evangelisch verstaht, dann glaube ich dann betrifft einem das ganz unmittelbar.
00:07:09: Es ist ja schon spannend, dass offensichtlich in unserer Beiderredaktion, nämlich auch nicht nur bei uns beiden jeweils gerade auch klar war, dass es natürlich ein Nein ist aus der christlichen Haltung heraus.
00:07:25: Ich nehme an, das wird bei euch so gewesen sein.
00:07:27: und dann die Frage sozusagen wer schreibt den Kommentar beziehungsweise welche Argumente finden Raum, von welcher Seite her argumentierst du es?
00:07:35: Gut, du sagst jetzt du bist in der Nachtwoche gelegen und die ist klar geworden.
00:07:39: Du musst und willst.
00:07:41: Also natürlich kann ich das nicht einfach... Aber logisch habe ich dann meine Kolleginnen und Kollegen geschrieben.
00:07:45: Hey!
00:07:45: Ich habe das Gefühl.. ich muss... Nein, also gar anders gemacht.
00:07:49: Ich habe an diesem Sonntag den Kommentar geschrieben.
00:07:52: Ich wollte herausfinden, ob ich es schaffe.
00:07:56: Die erste Frage ist ja, ich habe das Gefühle, ich muss Was ich aber nicht gewusst habe, funktioniert es.
00:08:02: Also ich hab wirklich ...
00:08:04: Funktioniert was eigentlich?
00:08:05: Funktionierte Texte.
00:08:07: Also kann ich wenn ich sagen... Es ist ja irgendwie wie das, was mich von der EKS gewünscht hat.
00:08:13: Nämlich eine Stellungnahme und ich habe es gefunden.
00:08:17: sie spielig jetzt sagen an kommentieren Kille Sotto und Kille Mist und so.
00:08:22: Du hattest
00:08:23: schon einen kleinen Wunsch oder eine Vorstellung vielleicht zu tun dass das kommt von einer EKS und auch von einer Bischofskonferenz.
00:08:30: Es ist mir nämlich gegangen für mich, weil ich völlig klar es wird was kommen von der Bischofskonferenz und auch von der IKS.
00:08:35: Und dann sagst du mir, du hast schon nachgefragt bei beiden und sie sagen, das kommt nichts.
00:08:41: Ich war so krass okay gerade über diese Initiative und dann ist mir schon klar geworden, dass die strategischen Überlegungen im Hintergrund sind wahrscheinlich institutionell-strategisch und so aber als rein menschlich christlich human... hat mich das schon betroffen, sage ich jetzt mal mit diesem Wort.
00:09:02: Also auch erschüttert.
00:09:04: Und warum haben die ja da aus nicht kommentiert oder kritisiert?
00:09:08: Ja guter Punkt!
00:09:09: Ja gut es ist dann schon die Frage quasi wo rüber willst du diskutieren?
00:09:16: und da war uns dann schon wichtiger nicht einmal mehr über das Versagen der katholischen Kirche zu anzuregen nachzudenken sondern halt tatsächlich über die Sache selbst.
00:09:29: Ja, das ist interessant.
00:09:29: Und ich finde auch Institutionskritik auf der Ebene würde ich dann von mir oder von unseren Erwarten die zuerst an den Adressaten in dem Fall vorzutragen und nicht sehr öffentlich zu machen – oder zumindest beides zu machen!
00:09:42: Das haben wir in diesem Fall nicht gemacht.
00:09:44: Ja,
00:09:45: es ist interessant, dass nämlich die ähnliche….
00:09:47: also mir ist es auch eine Überlegung gewesen, eben das wäre ja dort quasi die easier Kommentare zu schreiben.
00:09:55: Und das nervt mich auch ein wenig.
00:09:57: Ist die Kirche nicht oder was
00:09:59: nervt dich?
00:10:02: Nein, ich weiß anders davon.
00:10:04: Was du gesagt hast ... Wir kennen ja die Gründe und sind transparent, warum man sich nicht positioniert hat.
00:10:13: Die können wir nachvollziehen.
00:10:14: Man muss sie nicht unbedingt teilen, aber man kann sie nachvollziehen.
00:10:19: Und ich, jetzt einfach von mir her... Ich habe gemerkt in diesem Moment, wo ich das Gefühl hatte, dass ich diesen Kommentar schreiben möchte.
00:10:27: Der billigste Kommentar wäre gewesen, keilen sollte und keilen müsste doch.
00:10:32: Jetzt müsste sie doch reden!
00:10:37: Das nervt mich so, keile sollte undkeilen müsste, die Kommentare.
00:10:42: Weil vielleicht ganz... Ich merkte dann weg, wenn ich wirklich reformiert bin.
00:10:48: Und das Glauben, was mir immer gesagt wird und ich sage, kirchliche Stimmen sollten jetzt doch... also reformiert.
00:10:57: Und die Forum Magazin sind auch kirchlich.
00:11:00: Also wir alle sind durch kirchlichen Stimmen.
00:11:04: Ähm ... und ... Dann sollte ich doch jetzt versuchen und eben das habe ich wirklich nicht gewusst ob ich das kann oder ob es funktioniert Versuche zu sagen, warum die Initiativen nach kirchlichen Stimmen unter christlich durchdruhende Argumentationen rieft.
00:11:31: Und ich wollte den Bevisern nicht über diesen Versuch unternehmen und habe dann darum ganz bewusst an dem Sonntag irgendwie ... Wie es so ist, kennst du sicher auch?
00:11:43: Du gehst durch den Tunnel und schreibst eine erste Version, die überhaupt nicht funktioniert.
00:11:48: Ich bin wirklich durch den tunnel.
00:11:50: Und dann irgendwann einen Kommentar hatte und habe ihn erst der anderen Redaktion geschickt und gesagt hat viel free zum sagen du machen wir nicht wenn wir uns nicht positionieren.
00:12:01: oder hey Felix nice try aber Man kommt nicht draus.
00:12:06: Haben alle Redaktionen bei euch da eigentlich schlussendlich gesagt, doch wir bringen zu?
00:12:10: Ja, kommt überwärmen.
00:12:12: Und wie viele Versionen hast du gehabt?
00:12:14: Also am Schluss ... also quasi verschickte ich nur eine.
00:12:17: Ja
00:12:17: gut okay, aber die wieviele?
00:12:18: Es war nur eines grosses Scheitere.
00:12:20: Der erste ist wirklich ... Weil
00:12:22: ich finde das mit einem super spannenden Punkt dieses in großen relevanten Fragen und wir sind ja hier bei der Frage nach Migration bei einer Kernfrage unserer Gesellschaft Tatsächlich das, was du sagst zu tun.
00:12:34: Nämlich nicht zu sagen ja man müsste doch und warum tun die nicht?
00:12:38: Sondern dich mal selber hinzusetzen und zu sagen jetzt machst du es mal selber.
00:12:41: also die Gedankenarbeit, die man sich so von anderen erwartet und die andere offensichtlich auch gerne von sich weisen oder sie nicht machen aus zum Teil nachvollziehbaren Gründen wie Du sagst Die Gedankenarbeit zu leisten Warum?
00:12:53: Warum Nicht?
00:12:54: Oder Und Das ist ja die eigentliche Arbeit
00:12:57: Genau Mute aufbringen, die man von den anderen erwartet.
00:13:02: Also
00:13:02: das Exponieren.
00:13:05: Ich meine ... Ja, es kann sein... Man riskiert immer etwas.
00:13:10: Logisch hofft man auf eine Anerkennung und auf ein Echo, der sagt Danke für diesen Kommentar!
00:13:17: Aber es ist auch klar, dass Böse-Mails werden gekommen sind.
00:13:20: Es ist sicher, dass gewisse Leute vielleicht sagen, ich bestelle euch ab.
00:13:23: Das ist
00:13:24: jetzt auch passiert.
00:13:25: Abstellungen nicht?
00:13:31: Also bei Social Media kann man ja nicht... Gerade Social Media ist das Echo recht gut, eine Verbreitung.
00:13:39: Und natürlich sind gewisse Leser, die ich bereits kenne als E-Mail ausdrutscht und wo mir alles ziemlich heftig... Ich versuche es immer diplomatisch zu beantworten, aber die Angriffe kommen immer heftig.
00:14:03: Es geht meistens um ... Da kommen noch Islamisten ins Land und wir müssen uns ... Wer den Kommentar gelesen hat, weiss das!
00:14:14: Ich hänge es jetzt ein wenig an diesen Wert auf und dann kommt natürlich stark, dass wir gerade gegen die Migration unsere Werte verteidigen müssen und darum braucht sie Initiativen.
00:14:25: Und das ist entgegengekommen, aber das war vereinzelt.
00:14:28: Und lustigerweise nehmen wir, die ich schon gekannt habe.
00:14:32: Ja okay.
00:14:32: Die haben mir so eine regelmäßige Mail ausgeduscht.
00:14:34: Also
00:14:34: es hat dich nicht überrascht.
00:14:36: Nein und wo mich auch ehrlich gesagt freut dass diese Leute und das wirklich und das wertschätzt sich auch ganz offen in meinen Antworten.
00:14:48: Dass Leute, die sich an unserer Position auch an meiner Position unglaublich nervt und wirklich das Gefühl haben Ihr seid noch einfliegen, ihr seht nicht wie der Islam hier unsere Gesellschaft zersetzt.
00:15:05: Aber sie lesen jeden Kommentar von mir.
00:15:07: Also nicht jeder, aber zumindest die, die weiss nicht über jeden, aber sie lesent diesen Kommentaren und sie haben das Reformiert nie abgestellt um in diesem Dialog zu bleiben.
00:15:22: Und ja da sind wir bei dem wo ich Ich glaube, es geht nicht ganz auf an den Thesen der E-Crisse.
00:15:32: Wenn sie sagen, dass wir keine Parole beschließen können, weil wir wollen die Debatte ermöglichen.
00:15:39: Und meine Erfahrung jetzt gerade mit dem Kommentar ist nicht das Gegenteil.
00:15:46: Das finde ich wirklich löblich.
00:15:49: Ein Raum öffnen, wo man nicht schon sagt wie es ist und ich sage ja auch nicht wie es sei.
00:15:58: wenn ich argumentiere, wie es sein
00:16:01: könnte.
00:16:02: Und
00:16:03: ich glaube, Resonanz erzeugt mir erste U-Haltung und das ist genau die Erfahrung, was ich mit dem Kommentar gemacht habe.
00:16:13: Es gab eine positive Resonance.
00:16:16: Die Leute, die wir geschrieben haben, danken.
00:16:18: Das habe ich mir von meinen Rechinen gewünscht.
00:16:21: Aber natürlich auch heftige Gegereaktionen.
00:16:25: Aber es ist Resonanz passiert.
00:16:26: Und ich bin überzeugt, wenn wir meine ursprüngliche Version veröffentlicht hätten mit diesen Organisationen, die nichts sagen und den Organisationen begründet, warum sie nichts sagen, und diesen Organisationern, die etwas sagen plus einen Eispalter, der man auch am Tag oder im Abstimmungspüchchen lesen kann, hat das nicht diese Art von Resonanzen ausgelöst?
00:16:54: Wirklich eine Auseinandersetzung, die ich super finde.
00:16:57: In dem sind grossartige Leute, die sich so nerven an mir und mich trotzdem lesen und sich auch in der Mühe machen ansitzen und das Mail schreiben.
00:17:08: Also meines ist Zeit!
00:17:10: Ich habe jetzt nicht selbst das Wort gegriffen bzw.
00:17:14: selbst kommentiert.
00:17:15: Ich habe mich aber eingesetzt innerhalb unserer Relektion dass das Thema gepostet wird bzw.
00:17:20: dass wir etwas bringen werden zu Thomas Benotto geschrieben.
00:17:23: Und im Magazin haben wir einen Kolumnisten, der regelmäßig aus dem Bereich Demografie schreibt.
00:17:29: Manuel Buchmann und ja Verantwortung übernehmen.
00:17:33: Ich glaube es ist auch was mit dem.
00:17:35: Verantwortung übernehmern selbst den Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs zu leisten, den man sich wünscht oder den man geben will für den man einstehen mag.
00:17:45: das finde ich an sich schon eine sehr privilegierte und auch befriedigende Möglichkeit.
00:17:52: so Und auf den Sicht, du sagst erst löstet was aus.
00:17:56: Jetzt der Online-Kommentar von Thomas hat momentan noch nichts ausgelöst.
00:18:01: also zumindest keine Reaktion, keine unmittelbare.
00:18:03: allerdings das was wir im Magazin abdrucken die Kolumne vom Buchmann dem Demografen dies ja auch sehr klar positioniert bezieht sich explizit auf die Initiative.
00:18:15: da bin ich mir schon sicher dass es dann auch auch Reaktionen gibt.
00:18:20: Ich habe jetzt gerade wieder das Gefühl, lass uns doch mal kurz noch zum Inhalt gehen?
00:18:25: Okay!
00:18:29: Nicht so viel von mir schwarz, also gut.
00:18:31: Nein,
00:18:33: es geht nicht durch dich.
00:18:37: Es geht weiter da wo es um Gefahren und Risiken geht die so eine Positionierung mit sich bringt.
00:18:43: oder geben wir doch nochmal kurz
00:18:45: im Inhalt.
00:18:46: ich finde schon wichtig Weil ich jetzt selbst nicht geschrieben habe, fange ich hier selbst nicht an.
00:18:52: Obwohl ich selbst eine Haltung hab.
00:18:56: Du hast jetzt einen schönen Satz gesehen?
00:18:57: Genau!
00:18:57: Eigentlich ist damit alles gesagt.
00:19:00: Zu inhalt.
00:19:02: Du hattest diese Stichwurder-Werte so festgenommen als Argumentationslinie oder sowas.
00:19:09: Sag mal kurz... Das
00:19:12: hast du nicht geangelt und du hast so eine leichte Wertealogie.
00:19:18: Ich sehe die Gefahr, dass es zum Schlagwort vorkommt.
00:19:20: Wobei ich überhaupt nicht beim Lesen fand, das ist jetzt in deinem Kommentar zu dem Schlagort vorkommend.
00:19:26: Wer Werte bewahren will muss sie leben
00:19:30: genau?
00:19:31: Was heißt das jetzt im Bezug auf die Initiative?
00:19:33: Muss nein stimmen oder wie?
00:19:38: Nein, du hast es wirklich nicht banal geschrieben.
00:19:41: Von daher finde ich es auch wichtig, diesen Schatz zu würdigen.
00:19:44: Was genau hast
00:19:46: Du gesehen?
00:19:50: Also was genau ist Deine inhaltliche Linie, sagst Du nochmal!
00:19:53: Ja also ich glaube übrigens Werte finde ich auch ein Schlagwort das sehr leer werden kann.
00:20:02: aber ich glaube ich habe es gerade darum aufgenommen weil es so ein Schlagewort ist.
00:20:08: Hüftige grosse Lehre in der Hintergesehene.
00:20:11: Christliche Werte, die sie eigentlich ihnen gibt, wenn schon sind es jüdisch-richtliche Worte.
00:20:17: und dann ist die Frage was sind das?
00:20:19: Was sind die eigentlich so?
00:20:22: Und genau darum habe ich von den Werten, also wenn wir Wert haben, dann ist das eben nichts, irgendwie verteidigen können.
00:20:34: Wenn ein Wert besitzt, lebt man
00:20:38: nicht.
00:20:38: Also im Verzug des Lebens von Haltungen werden Werte weitergegeben?
00:20:45: Oder entstehen sie überhaupt?
00:20:47: Ein Wert ist für mich... Also wenn wir jetzt... Für mich ist das Evangelium schon wertvoll also voller Wert oder?
00:20:59: Und zum Beispiel ist es für mich einen grundlegenden Werte oder eine Botschaft, vielleicht besser aus dem Evangelium.
00:21:06: Dass die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft nicht irgendwie aufgrund von einer Zahl oder einer Begrenzung definiert werden kann und dass es Angst gibt.
00:21:26: Es gibt Angst, es könnte viel werden, es gibt Angst , es könnte nicht langen.
00:21:34: Das habe ich nicht geschrieben.
00:21:36: Aber was mir so etwas aufgegangen ist, vielleicht sogar erst im Nachhinein, ist zum Beispiel das Wunder der Spiesung von den Fünftausenden, dass dort drin auch steckt... Die Jüngerinnen und Jüngern haben ja Angst, es lange nicht ... viel zu viele Leute!
00:21:53: Und das ist ja nicht... Das ist ja nicht die Erzählung von der Brotvermehrung, sondern das Wunder des Teils.
00:22:01: Und einfach ... Angst wird zu viel überwinden von... Ja vielleicht könnte es auch langen?
00:22:11: Also diese Grundhaltung, also nicht bei der Angst stehen bleiben, sondern die Angst als ... Vielleicht auch als Warnsignal werden.
00:22:22: Also Angst ist etwas, was die Augen öffnen kann, weil sie wachsam macht.
00:22:28: Aber wenn die Initiative geschürt wird, dann macht sie blind.
00:22:37: Das sind für mich so diese Mechanismen und ich habe mir überlegt was es wäre, wenn ich auf dem Boden des Evangeliums stehe?
00:22:46: Dann glaube ich wirklich ist das das Nein, so ein Hestopp.
00:22:50: Da gibt es eine Gemeinschaftsdefinition, die nicht stimmt für mich Eben, wo denen Wert widerspricht.
00:22:57: Das meine ich mit... Da verraten wir unsere Werte, wenn wir einfach sagen, das Boot ist voll.
00:23:04: Also was mir so entgegenkommt ist wie so eine Dynamisierungsbewegung.
00:23:09: Also die Dynamisierung von Werten entstehen erst in der unmittelbaren Begegnung, erst im Lebensvollzug eigentlich im Eins zu Eins.
00:23:16: also wenn du mir jetzt gegenüber bist welcher Mensch auch immer da ist der Moment wo Wert entstehen oder eben auch nicht oder wo sie eben auch Nicht gelebt werden.
00:23:25: Und anders als Dynamisierung auch in Bezug auf die Angst.
00:23:28: Also es ist Angst da, die Angst ist nicht unberechtigt.
00:23:32: Das Umgehen mit der Angst ist auch wieder in der Bewegung.
00:23:35: Indem du ihn begegnen und hineingehst, indem du dich den Situationen stellst wirst die Jüngerinnen eigentlich auch machen.
00:23:42: Jesus
00:23:43: sagt zu ihnen ihr stellt euch jetzt diese Situation wir schicken dir jetzt nicht weg sondern wir stellen uns jetzt dieser Situation und da passiert was oder?
00:23:50: Genau!
00:23:51: Und vielleicht weißt du sie selber gar nicht genau was passiert aber es ist etwas passiert
00:23:55: Genau.
00:23:56: Und was mir ganz wichtig ist, ob Angst... Es gibt nicht berechtigte und unberechtigete Angst.
00:24:02: Darum nervt mich auch... Das nervt mir wirklich so den Satz von wir müssen die Ängste ernst nehmen.
00:24:09: Also ich meine das hat für mich etwas furchtpatonalistisches.
00:24:13: Wenn ich Angst habe keine Ahnung weil es dunkel ist in der Unterführung dann musst du die Angst wieder ernst nehmen, dass es nach mir erklärt, ob sie berechtigt oder unberechtigt ist.
00:24:24: Ich habe einfach Angst!
00:24:27: Also Angst ist so ein... Und logisch kannst du mir, wenn du merkst ich habe Angst hast du die Wahl zu sagen hey komm, geh weiter Vielleicht passiert ja nichts.
00:24:41: Oder du kannst sagen, ja stimmt, in dieser Unterführung ist es schon etwas dunkel und ich habe auch Angst.
00:24:47: Du kannst meine Angst auch schüren?
00:24:49: Ich kann
00:24:50: sie ins Mentalisieren
00:24:51: für meinen eigenen Angst.
00:24:53: Aber die Frage über Angst umberechtigt oder berechtigt ist völlig irrelevant weil jede Angst ist in diesem Sinn berechtigte, weil sie da
00:25:02: ist.
00:25:03: Die Dynamisierung und den Mut in diesen ... in die Herausforderungen hineinzugehen und eigentlich hindurch zu gehen.
00:25:11: Weil ich glaube, indem du hineingest, machst du dir die Erfahrung dass du hindurch gehst.
00:25:14: also das Bild von der Unterführung ist da auch ein gutes.
00:25:19: was mich halt schon bewegt ist so dieses.
00:25:20: es gibt diese Kehrseite auch so.
00:25:23: du hast das so schön gesagt.
00:25:24: Ich finde sehr wunderschön.
00:25:25: das Gleichnis mit dem mit der Brotvermehrung ist eigentlich das Wunder vom Teilen.
00:25:30: Menschen kommen dann so schnell und sagen ja komm.
00:25:32: aber das ist total naiv.
00:25:34: Also man kann doch nicht in Ewigkeit teilen, oder?
00:25:36: Und mir tut das dann immer so weh...
00:25:38: Das wär schön.
00:25:39: In Ewigkeit Teilen.
00:25:40: Ja.
00:25:41: Warum
00:25:41: nicht?
00:25:42: Ja eben genau!
00:25:43: Ich bin ja... Mir tut es dann so wehh.
00:25:46: und weil ich weiß dass es falsch ist, ich weiß, dass es richtig ist, dass du in Ewigkeil teilen kannst.
00:25:51: Ja?
00:25:52: Und dann aber wie dieses Neu-Vitätsargument aushebeln oder auch da einfach stehen lassen hineinzugehen und zu sagen in der Dynamisierung erweist sich
00:26:02: Weil es für mich nicht naiv ist.
00:26:04: Und was heisst denn naiv?
00:26:06: Heisst, das ist hoffnig naiv!
00:26:08: Dann bin ich auch gerne naiv.
00:26:10: Hey... Also wenn das Naivität ist, dass sich daran glauben, dass das, was im Evangelium nicht einfach eine schöne Geschichte ist, sondern dass sich das erreichen kann.
00:26:24: Wenn das naiv sind, dann bin ich fürs Leben gern naiv und für mich ... Und ich glaube auch nicht abgesehen davon, dass das naiv ist.
00:26:33: Sondern es ist viel realistischer!
00:26:35: Was ist denn realistisch?
00:26:37: Was ist dann realistische?
00:26:38: Dass wir irgendwie die Mauer bauen und das mit Migration stoppen... Das hier ist naiv!
00:26:48: Wenn etwas obernaiv ist, sind diese Initiativen...
00:26:52: Ja so spannende Wendung... In der Dynamisierung, also in der Bewegung.
00:26:59: das ist zumindest meine Lebenserfahrung und in der Zwischenzeit auch schon wiederholt die Lebenserfahrung.
00:27:04: Dass sich in der Bewegung im Miteinander mit Menschen das bewahrheitet.
00:27:09: Also die biblische Botschaft zum Beispiel dem Gleichnis von der Brotvermehrung und den Fünftausend erzählt wird dass sich das bewahren hat.
00:27:19: Und insofern ist es eigentlich eine Einladung probier's mal aus.
00:27:23: Lass dich mal ein!
00:27:26: Die Bereitschaft von manchen.
00:27:28: Ja, und das ist doch genau unser
00:27:30: Auftrag
00:27:32: immer wieder zu erzählen oder Ort zu suchen, was Evangelium sich ereignet?
00:27:39: Das ist für mich zum Beispiel der Gastbeitrag des Pfarrers, den wir auch schon darüber gereden haben, wenn nicht das Name drüber reden, aber genau das, was er sagt.
00:27:50: Das, was wir machen, unsere Nachbarer von diesen Paar Militärs namens Eisschützen Das ist für uns Begegnung mit dem Auferstandenen.
00:27:58: Dort ereignet sich Evangelium und ich glaube auch an jedem Mittagstisch, wo man merkt dass es Frömmtheit unter Menschen eigentlich nicht gibt weil wir nämlich alle Menschen sind.
00:28:11: das ist Evangelium.
00:28:14: oder du spielst auch im FC Religion so wie mich wenn ihr dort merkt hey da tut er mal zusammen.
00:28:21: und am Schluss sitzt eine Mann Notfallseelsorger mit dem SVP-Kantonsrat am Tisch beginnt zu diskutieren.
00:28:29: Sie reden nicht über die Politik, sondern erst über den Zweikampf und der Steilpass.
00:28:33: Und kommen dann irgendwie darum, was machst du eigentlich beruflich?
00:28:37: Dann entsteht ein ganz anderes Gespräch als irgendeinem Abwehr, an dem beide angeschrieben werden.
00:28:44: Ich weiss ... Und garantiert können diese selbstständigen SVP Kantonsrads.
00:28:48: Nächstes Mal wird das Gegenstaatsbeitrag stimmen.
00:28:52: Sie gehen aber verwandelt aus dem Gespräch.
00:28:55: Und das sind doch alles Erreignisse, die zeigen, dass Evangelium nicht naiv ist, sondern es zeigt uns, wie die Welt auch sein könnte und wie sie an ganz vielen Orten ist.
00:29:07: Ja... Und für mich naiv war es zu glauben, dass Krieg und Umegee und Grenzenziehe und Murenbau irgendwie dazu führt dass wir die riesigen Herausforderungen, die man davor stimmt, irgendwie bewältigen können.
00:29:28: Dass sich Abschotten nicht teilen für sie andere ausnutzen kann.
00:29:33: Keine Verantwortung für Umweltscheiden und Menschenrechtsverletzungen übernehmen.
00:29:39: Dass das irgendwie auf Tour funktioniert?
00:29:43: Ja.
00:29:44: Abgesehen davon, dass wir einen Gesichtsüberalterung der Gesellschaft ... Migration brauchen.
00:29:50: Also Manuel
00:29:50: Rufmann sagt zum Beispiel, Migration wird zu einer Schlüsselvariable und ich glaube das ist sie tatsächlich.
00:29:56: Einerseits menschlich-christlich und andererseits aber auch gesellschaftlich politisch.
00:30:00: also wenn die Schweiz ein vitales dynamisches Land eine diverse Gesellschaft bleiben will braucht sie Migration
00:30:08: Genau!
00:30:09: Und das regt mich immer noch auf.
00:30:11: Wir haben vorhin von der Übeln der Führung geredet.
00:30:14: Die Bewältigung der Migration oder die Schweiz als multikulturelles Land ist ja nicht eine dunkle Unterführung, sondern es ist eine riesige Bereicherung.
00:30:24: Und auch da wird einem ... Das wurde ein Schlagwort in Multikulti-Romantik.
00:30:30: Logisch gibt es Herausforderungen und einen Kulturgläsch.
00:30:34: Logischer muss man aufpassen, dass sich keine Parallelgesellschaften bildet, wobei wir hier in der Schweiz sind.
00:30:42: wirklich im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern eigentlich kein grosses Problem haben.
00:30:49: Aber in dieser Unterführung, wenn wir bei diesem Bild bleiben, da leuchtet es ja sehr hell.
00:30:53: Also ich meine zum Beispiel die ganze Integrationsgeschichte von Menschen vom Balkan mit dem übrigens schrecklichen Kossenwochen, wo ganz viele Menschen zu uns geflüchtet sind auch aus unterschiedlicher Konflikte gebieten.
00:31:10: Wenn man jetzt hier Auf die, was sind das über dreißig Jahre mittlerweile?
00:31:16: Das ist eine riesige Erfolgsgeschichte.
00:31:19: Es gibt genug große Laternen.
00:31:22: Ja und blühende Bäume.
00:31:24: Es ist kein Unterführung, es ist ein grosser Park.
00:31:26: Ein paar dunkle Ecken in diesem Park.
00:31:28: Aber es ist eine grosse, blühendere Landschaft wirklich!
00:31:33: Und ja ... es ist wirklich so.
00:31:35: Die Vitalität nicht zuletzt auch die wirtschaftliche.
00:31:39: Ja, und die Kulturelle.
00:31:41: Es ist doch so ... Ich finde das grossartig wirklich auch auf menschlicher Ebene übrigens überhaupt nicht ökonomisiert oder irgendetwas.
00:31:51: Ein einfaches Zusammenleben, es ist wirklich eine Bereicherung, dass Migrantinnen wie du mir ...
00:31:59: Genau!
00:32:01: Das ist wirklich schön.
00:32:04: Du noch mal zu Angst?
00:32:06: Also ich meine... Interessanterweise, als wir in unserer Redaktion gesprochen haben.
00:32:10: Wer schreibt jetzt diesen Kommentar?
00:32:12: Und wer schreiben diesen Kommentaren?
00:32:13: und so weiter?
00:32:14: Ich hatte überhaupt keine Angst!
00:32:16: Ich habe überhaupt nicht drin gedacht, dass das wegen unserer politischen Ausgewogenheit ein Thema sein könnte.
00:32:23: Interessant dabei!
00:32:24: Mir
00:32:24: schon nicht meine Angst formuliert hat...
00:32:27: Weil es für mich eigentlich so klar war, dass es notwendig ist an dieser Stelle.
00:32:32: Jetzt ist es aber natürlich schon so, dass wir das mitdenken oder ernst nehmen.
00:32:37: und du auch.
00:32:41: Es hat einen Preis, sich zu positionieren?
00:32:43: Du hast vorhin gesagt es ist ja so das Resonanz dann entsteht durch Positionierung... ...es hat aber auch einen Preis!
00:32:51: Und
00:32:51: vielleicht sogar auch eine Gefahr.
00:32:53: Ja und da glaube ich ist wahrscheinlich der Schritt bei euch fast grösser.
00:32:57: also wenn ich eures Magazin wahrnehme.
00:33:00: Ich würde nicht sagen sie sind unpolitischer aber dass ihr wirklich so zu aktuellen politischen Fragen Wirklich Stellungnahme ist jetzt im Reformiat, finde ich weniger überraschend als im Forum.
00:33:11: Ja das würde ich auch so sehen.
00:33:13: also es gibt schon eine Tradition zu politischen Bewegungen und noch Initiativen Stellung zu nehmen.
00:33:20: Früher war das im Sinne von Pro und Contra, da zeige ich sehr ausgewogen.
00:33:25: Und doch ist es so dass wir schauen dass es einen Ort hat durch die Kolumne zum Beispiel tatsächlich in jedem Magazin.
00:33:34: Aber die sind halt nicht tagespolitisch und auch nicht ausschließlich auf die Schweiz bezogen.
00:33:39: Von daher muss man das politische Darin manchmal ein bisschen suchen, und das ist durchaus auch gewollt.
00:33:47: Ja also sicher!
00:33:48: Und das hat natürlich auch Gründe an Überlegungen... Hat aber glaube ich nichts mit Angst zu tun?
00:33:56: Das würde ich auch nicht sagen.
00:33:58: Nein, ich habe keine Angst gehabt mich zu positionieren.
00:34:06: Ich hatte eher Angst, ich bringe es nicht auf den Punkt.
00:34:10: Aber eben!
00:34:11: Es hat einen Preis.
00:34:12: Wir wollen
00:34:12: ja auch über diesen
00:34:14: Preis sprechen.
00:34:15: Ich finde das schon auch wichtig... Was ist das?
00:34:19: Also
00:34:19: riskierst du durch das, dass du dich positionierst?
00:34:23: Ja gut, das ist bei uns alle so oder?
00:34:26: Also in dem Job wo wir sind... Man riskiert immer mit dem Kurs, man fährt an oder nicht an zu ecken.
00:34:41: Ja ... Tragenschaft und Laserschaft von der Kopf zu stoßen ist klar.
00:34:50: Da stehe ich als Redaktionsleiter in der Verantwortung.
00:34:56: Da kann es sein, dass man sagt, den Kurs stimmt nicht mehr.
00:35:01: Und dann muss ich entscheiden, wie ich den Kurs korrigiere oder sagen, ja, da müssen andere aufs Schiff.
00:35:11: Also für dich ist die Freiheit und die Möglichkeit, dich zu positionieren und schon voraussetzen um deine Arbeit zu machen?
00:35:17: Ja sicher!
00:35:18: Die redaktionelle Unabhängigkeit heisst für mich eben nicht Ich kann machen was ich will sondern für mir heißt redaktionelle Verantwortung Und dass ich mich dann auch nicht verstecken kann und sagen, meine Tragenschaft hat die Art der Wille das.
00:35:35: Sondern dass ich die Verantwortung übernehme, dass wir uns jetzt gerade in dieser Frage so positionieren wie man es hat... ...und dann mit den Konsequenzen ausleben müssen, wenn das nicht kultiert wird.
00:35:49: Das kann immer passieren!
00:35:52: Natürlich ist es hier immer ein Abwägen und eben auch eine Verantwortung, dass es nicht um mich geht.
00:35:58: Also ich glaube das hat etwas mit der Glaubwürdigkeit zu tun.
00:36:05: Ich muss begründen warum die Positionierung nicht mit mir zu tun hat sondern mit meinem Kieler Verständnis von Profilierungen einer kirchlichen ... Und das muss ich begründen.
00:36:28: Ich habe im Lokaljournalismus angefangen, zum Wintertour am Landpot und es war für mich eine Superschule.
00:36:37: Keine Ahnung, ein Kommentar schreibe Trump ist doof, aber im Trump wird ich morgen nicht unbedingt in der Migros an den Kassen begegnen.
00:36:50: Und ich habe gelernt, wenn ich mich positioniert habe dann kann mir ihren Stadtrat am Samstag um halb acht Uhr morgens anrufen und sagen, in diesem Titel geht es noch.
00:37:03: Oder eben, ich treffe den Stadtpräsidenten dem nächsten Morgen auf der Merkasse und muss Grüße sagen.
00:37:14: Ich habe mich immer bei jedem Kommentar überlegt, wann das passiert... Ich begegne einen kritisierten, kann ich dem ersten Szenen die Auge schauen und zweitens dem in aller Ruhe sagen, wegen jemandem habe ich das so geschrieben.
00:37:31: Und ich sehe das so... ...ich kann nachvollziehen was zu tun aber man kann sich noch in die Age schauen.
00:37:38: Das ist wie... Genau!
00:37:40: Es
00:37:40: hat auch etwas mit einer fairen differenzierten Sprache zu tun.
00:37:47: Ich glaube übrigens, dass ihr nicht Positionierung auch eine Positionierung ist und von daher oder Lavieren und von da her auch ihren Preis hat.
00:37:55: Und vor den Leserinnen und Lesern hat das Öffentlichsein an dem Preis entweder wirst du wahrgenommen oder du wirst nicht wahrgenommen.
00:38:02: die Kirche wird weiterhin noch angesichts der Publikation als belanglos oder eben als nicht-belanglos wahrgenommen.
00:38:08: Es gibt Menschen, die dich da gern lesen weil sie deine Meinungen teilen und weil sie in Resonanz gehen können mit dem was du schreibst.
00:38:15: Andere lesen dich, weil sie sich abreiben gerne und weil sie das auch schätzen.
00:38:20: Sie sagen mir das eher so.
00:38:24: Und ja dann gibt es halt diejenigen, die sagen ich bestelle es aber gut oder diejenigen die sagen Ich trete aus.
00:38:31: Aber gut...
00:38:32: Nein nicht gut!
00:38:35: Naja im Sinne der Freiheit.
00:38:36: Ja ja logisch.
00:38:37: Im Sinne der Freiheit.
00:38:40: Ich glaube das ist den Punkt.
00:38:42: also wenn man Und das sind wir wirklich bei der Angst.
00:38:45: Also wenn man mit Angst auf viele Ausdritte startet, dann verliert man aus dem Blick, dass vielleicht gerade diese Angst dazu führt, dass andere gerade wegen diesem irgendwann, wenn es nicht austretet, so doch abhängt.
00:39:03: Ja die Belanglosigkeit oder das Lavieren ist eben auch eine Position?
00:39:08: Ich glaube was du gesagt hast Du hast ja eine Enttäuschung formuliert, eure Bischofskonferenz, dass ich es nicht positioniere.
00:39:15: Und ich glaube die Enttauschung ist nicht nur bei uns Journalisten und Journalisten, weil wir denken, jetzt haben wir nichts darüber zu schreiben... Nein!
00:39:24: Das ist keine Enttöschung von, das gibt doch Geschichte, sondern ich glaube du bist ja alles.
00:39:31: Die Katholikin enttäuscht nicht als Journalistin.
00:39:34: Nein,
00:39:34: als Mensch!
00:39:35: Oder als Mensch?
00:39:36: Ja, gut.
00:39:41: Also was ist der Unterschied?
00:39:44: Genau und ich glaube die Enttäuschung und das meine ich jetzt in dieser Resonanz wo mein Kommentar erzeugt hat gesehen ich dass viele Leute es gibt auch eine Enttöschung darüber über eine Nicht-Positionierung.
00:40:00: Und ich glaube, das muss sich vielen immer wieder fragen und das ist ein Gratwandel, es ist ein Balanceakt und da kann ich beide Entscheidungen völlig nachvollziehen – das Argument für einen und für den anderen aber gefahren ist.
00:40:13: auch bei uns in unserer Arbeit nehme ich mich hier überhaupt nicht raus.
00:40:17: immer etwas wo man sich überlegt wird es du sagst aus nicht positionieren als nichts sagen nicht kommentieren hat den Preis, nämlich dass man die Leute enttäuscht und das Gefühl, man kann es allen recht machen was man übrigens auch nicht muss.
00:40:41: Das meine ich mit diesen treuen Mailschreibern.
00:40:46: Vielleicht wendet ihr gar nicht um?
00:40:48: Die könnten Sie von mir ja längst nicht mehr lesen!
00:40:51: Ja, ja und ich finde gut diejenigen, die man so kennt.
00:40:54: Da weiß man dann auch schon eine Netto wo sie stehen aber gut.
00:40:57: Ich meine vielleicht gibt es auch anderes wo Sie ja gut finden und dann schreiben Sie vielleicht gar nicht oder so?
00:41:03: Ich meine ich muss sowieso sagen, ich habe weiterhin das Leserbrief, Leserinnen-Leserbriefe-Ressort bei mir, die zu redigieren und auch vor allem zu beantworten weil ich das immer so eine wertvolle Aufgabe finde.
00:41:14: Und ich liebe fast nichts mehr als leserin in Leser Briefe in dieses Magazin zu bringen, insofern sie halt eben nicht sexistisch und trassistisch nicht angriffig sind.
00:41:26: Weil ich das so wertvoll finde und gerade die Leserinnen- und Leserbriefe, die eben nicht meiner Haltung entsprechen, die unser Magazin irgendeinen Beitrag kritisieren... Es ist einfach extrem wertvoll!
00:41:39: Ja und man lernt etwas über sich selber, weil man ja dann muss noch einmal argumentieren Ist so eine Gratwanderung, ich will die Leute ja als meine Leserinnen und Leser behalten.
00:41:52: Genau unbedingt!
00:41:53: Und ihnen nach einem Raum geben sich aussen zu drücken?
00:41:55: Genau.
00:41:56: also ich wollte so antworten dass dann nicht nachher sagt was ist das für einen frechen Schurni?
00:42:02: jetzt bestelle ich ab und zugleich kann ich ja meine Position nicht aufgeben und will dich ja auch nicht und ich weiss auch dass ich es gegenüber nicht würde überzeugen.
00:42:13: aber ich habe noch mal für mich Klarheit zu arbeiten, was in meinen wichtigen Punkten ist.
00:42:18: Und ich kann es so formulieren, dass sich der andere nicht vor den Kopf stossen gefühlt.
00:42:22: und das ist jetzt mein mehr schlechter als rechter Übergangsversuch zur Vorgeschichte von unserem Podcast.
00:42:31: Ah!
00:42:31: Du willst
00:42:32: uns hier noch erzählen?
00:42:33: Unbedingt.
00:42:35: Das ist unsere letzte Viertelstunde.
00:42:37: Genau
00:42:38: zum Abschluss.
00:42:39: Ja und ich finde es nämlich wirklich spannend.
00:42:43: Wir nahmen ja den Sportkast zum zweiten Mal
00:42:45: auf.
00:42:47: Das ist wie bei meinem Kommentar, das passt!
00:42:49: Da bin ich auch einmal gescheitert.
00:42:51: Das erste mal, dass wir das zweite mal aufnehmen.
00:42:54: Genau, super.
00:42:56: Und es ist das erste Mal, wo wir noch richtig streiten haben?
00:43:00: So dass es die Leute auf der Strasse ist, müssen wir sie nachschauen.
00:43:04: Du wolltest sehr streiten?
00:43:06: Ich finde ja nicht!
00:43:07: Du hast mich provoziert.
00:43:09: Du hast mir mit deinen Verständnissen voll erhaftet.
00:43:12: Gut ja, dazu stehe ich.
00:43:14: Ich fand es wirklich spannend und das war ein richtiger Streit, also ein Streitgespräch.
00:43:19: Ja, wirklich, wirklich.
00:43:21: Erzähl
00:43:21: mal.
00:43:23: Das kann man nicht mehr sehen.
00:43:24: Man muss sich so vorstellen... Die Stadt läuft zur Forum-Redaktion und merkt, da gibt es Passanten.
00:43:32: Wenn wirklich lautstark argumentiert?
00:43:35: Ich
00:43:37: kann mich nicht über dich empört, sondern ... Das
00:43:44: Nichtpositionieren.
00:43:45: Das Nicht-Positionieren über die Initiative überhaupt.
00:43:48: Und ich finde, das empört euch weiterhin ab und zu wichtig.
00:43:56: Über das Suggerieren von ja, ich verstehe die anderen ja irgendwie schon.
00:44:01: Empört, weil ich dir nämlich das nicht abnehme.
00:44:04: Weil ich doch denke da, hey Mann du hast ... Sie haben dich auch kommentiert und ihr empört euch ja auch.
00:44:10: Das hat mir gerade noch mehr empört.
00:44:12: Und dann haben wir richtig gestritten genau was ich super finde.
00:44:14: Ich auch!
00:44:15: Und nachher haben wir ein Supergespräch gehabt, finde ich.
00:44:19: Auch das Streit war super.
00:44:23: Was wirklich cool war und das Lustige ist, dass wir in dieser ersten Version, wo für immer unser Sky News bleiben.
00:44:31: Wir haben uns da etwas verloren von.
00:44:37: brauchen wir mehr Debatten?
00:44:39: Gibt es Räume der Debatte?
00:44:41: Ich hatte das Gefühl, ich wäre gestern nicht zu zweit gewesen, aber man hat sich so ... Es hat sich so verdunstet auf irgendeinem Meta-Ebene.
00:44:51: Wir wussten nicht, welchen Meta ich bin.
00:44:55: Das war ein anstrengendes Gespräch.
00:44:58: Es war wenig klar, was wir eigentlich wollen.
00:45:01: Aber
00:45:02: ich habe wieder verstanden, was willst du noch?
00:45:03: Hab ich genau gewusst, was will ich?
00:45:05: Genau!
00:45:06: Und dann haben wir ja nicht nur debattiert, sondern gestritten und durch das ist mir ganz vieles klar geworden.
00:45:12: Es ist etwas Einlöse von dem Versprechen ... Streit, nicht feststreiten sein.
00:45:20: Aber sich nicht verstreiten.
00:45:23: Sondern streiten, dass das bei mir auslösen kann.
00:45:28: Ich meine, ah ja stimmt!
00:45:31: Das ist eigentlich was mir wichtig ist.
00:45:33: Eben, darum habe ich mich positioniert.
00:45:38: Darum will ich das auch wieder machen.
00:45:41: und ah ja es stimmt, ich zahle schon einen Preis dafür.
00:45:46: Aber ich komme auch etwas über, es ist ja nicht nur ein Nein sondern es ist auch ein Ja, ein Resonanz überkommen Wenn man Glück hat zur Zusprache bekommen.
00:45:58: also da stehe ich dazu das ermutigt mich.
00:46:01: Also ich habe unglaublich schöne Rückmeldungen erhalten Leute die sich bedankt haben und ich glaube die schönste Zuschrift war die, dass es Positionierung ist integrierend ist und eben nicht hassschürt oder schiesst.
00:46:20: Also es mich total ermutigt.
00:46:24: Und eben so Sachen, all diese Sachen, die wir vieles, was wir jetzt darüber geredet haben, ist mir eigentlich ein erstes unseres Streitgespräch klar geworden?
00:46:33: Ja
00:46:34: und Gell ich meine integrieren.
00:46:35: das eine und ich finde wann immer man in eine große Öffentlichkeit geht, ist mein Anspruch dass sich dann dort bin, dass ich integrierend argumentieren kann.
00:46:47: Allerdings muss ich erst an den Ort kommen wo ich eine Klarheit finde und so das was gestern zwischen uns sozusagen passiert ist also, dass wir uns gegenseitig auch einen klaren Nein sind gegengeworfen haben und uns damit auch auf eine Art angegriffen, also attackiert haben, also auch Grenzen gesetzt haben wechselseitig oder Ja, auch Sachen zurückgewiesen haben die der Anrebens wie gesagt hat.
00:47:14: Das ist tatsächlich eine Aushandlung an Ringen über... Ja, auch dort wo man vielleicht selber über eine Grenze geht.
00:47:23: Wo man selber vielleicht Trauma nimmt der irgendwie unklar und definiert was will ich denn eigentlich?
00:47:28: Und durch die Begrenzung vielleicht des anderen entsteht wieder etwas wo ich merke ah da will ich eigentlich durch oder durch das Unverständnis des anderen.
00:47:36: Das heißt auch dieses entgegen Ich klatsche so in den Enden dieses Konfrontative
00:47:41: ja und eben beides.
00:47:43: also meine ich habe ja Es ist ja auch nicht nur ein Grenze zu ziehen, sondern es ist auch eine Grenze aufgegeben.
00:47:56: Ich meine ich denke natürlich schon jetzt zeige ich mich dir nicht so... also ich bin nicht kontrolliert.
00:48:05: Ein Blödsinn ist ein bisschen grosses Wort aber schon.
00:48:13: Also in diesem Moment denke ich mir halt, dreht das?
00:48:20: unsere Beziehung, also eben verstreitet man sich da nicht und es ist schon ein Entblöds.
00:48:28: Ich zeige mich ja als jemanden, der sich provozieren lässt, die jetzt nicht... Man hätte von aussen zu Recht sagen können Calm down, heb die Unterkontrolle.
00:48:50: Das ist keine adäquate Diskussion.
00:48:56: Wenn man sich in so einem Streit begibt, gibt mir auch ganz viel von Sichtpreis Emotionen ... vielleicht auch eine Wut über sich selber, dass man es nicht auf den Punkt bringt, wie man gerne will.
00:49:13: Und selten in der Wut nimmt man sie selten zu sich?
00:49:17: die Wut über sich selber.
00:49:19: Ah, molle ich schon!
00:49:19: Das passiert mir gleichzeitig.
00:49:21: Ich glaube in diesem Moment nerve ich mich häufig mehr über mich selbst als gegenüber.
00:49:30: Nämlich weil schon bei mir etwas mitläuft von eigentlich solltest du jetzt ruhig kommunizieren... Ich überzeugte dich ja auch nicht wenn ich irgendwie... Also ich bin auch überzeugender ruhig argumentieren und die besseren Argumenten haben oder
00:49:49: so.
00:49:50: Was sich gestern auch gezeigt hat, ist sicher die Wucht dieses Themas und der Argumente.
00:49:54: Die Wucht der Ernsthaftigkeit auch.
00:49:57: Fragen ernst zu nehmen und sich da hinein zu knien erzeugt eine Wucht.
00:50:04: Und wo hat dir einen Ort?
00:50:05: Wo kann sich die reiben?
00:50:07: Wo wird dir wieder begrenzt?
00:50:09: Für mich ist
00:50:13: kein Zufall, dass sich an dieser Frage entzündet.
00:50:20: Hier gibt es Angst.
00:50:22: Ich habe Angst vor der Initiative und von einer Gesellschaft, die so etwas beschleunigt, sagt, wenn wir zehn Millionen sind, dann wird das Definition zugehören.
00:50:41: Dazu gehören nur diejenigen, die zwölf Monate hier sind Und die Wanderarbeiter dürfen arbeiten.
00:50:47: Man kann es für unsere Eberi, Ernte und Spagelstechen ausnutzen und wieder heischicken.
00:50:53: Wenn das ... Das sind wir wie bei der Welt.
00:50:58: Für mich geht's hier ums Eingemachte.
00:51:02: Selbst wenn nachher viele sagen, es sei wie bei den letzten Initiativen nicht so umgesetzt wird und es ist nebulös.
00:51:09: Egal!
00:51:10: Wenn sich eine Gesellschaft zu dem bekennt, dann macht mir das Angst.
00:51:14: Ich glaube, ich habe auch darum so heftig reagiert.
00:51:17: Es ist ja ein gewisser Gesichtslust, das man dann hat durch die Angst.
00:51:23: Und ich glaube ... So streiten braucht mega Vertrauen.
00:51:31: Untergeschwistert kann man das
00:51:32: z.B.,
00:51:33: wunderbar!
00:51:35: Das finde ich toll.
00:51:36: und ich merke auch, so gewinne ich überhaupt meine Klarheit über das, ... die ich denke und mit meiner ganzen Emotionalität.
00:51:46: Ich finde das auch, ähm... Ja!
00:51:52: Das ist ja so etwas, wo man das Gefühl hat, ja, man muss rational argumentieren.
00:51:57: Also, ich finde Emotionen in einer politischen Debatte überhaupt nicht schlimm.
00:52:01: Das zeigt nur, dass man als ganzer Mensch involviert ist.
00:52:04: Und man soll sich da auch involvieren.
00:52:06: Darum, ja?
00:52:09: Man müsste mehr streiten können und Räume schaffen wo man wirklich streiten kann.
00:52:15: Und auch hier ... Ja, ich habe das Gefühl... Ich finde in dieser Frage mir als Christin und Christian aus dem Evangelium, aus unserer Haltung, aus ihrer Menschlichkeit, also evangelisch sein oder christlich sein heisst es ja menschlich sein.
00:52:37: Also macht es wie Jesus, wer der Mensch
00:52:41: ist?
00:52:44: Das ist der Punkt, oder?
00:52:45: Und darum braucht es die Emotionen das Gefühl.
00:52:48: Wir ermutigen euch zu streiten
00:52:50: und zu diskutieren.
00:52:52: Unbedingt!
00:52:52: Und also auszuhalten und aber Klarheitsgrüne unter euch nicht zu verstreiten bitte.
00:52:58: Wir haben gestern geschenkhaft erleben dürfen dass das möglich
00:53:01: ist.
00:53:02: Genau.
00:53:02: So schön Und dieses Gespräch ist tatsächlich das Ergebnis davon.
00:53:06: Insofern schön, dass wir das mit euch teilen können.
00:53:09: Danke fürs Zuhören!
00:53:11: Abonniert unsere Newsletter – die Newsletter vom Reflap, die Newsletter von Reformiert und der Newsletter von Vorung.
00:53:18: Und diskutiert gerne auch mit uns.
00:53:22: Ihr merkt ja, das macht uns Freude.
00:53:25: Wir sind auch überzeugt, dass es mega wertvoll ist... Sag doch noch mal deine Mailadresse.
00:53:30: Das ist felix.reich, reformiert durch die Info, wenn du mit mir streiten willst.
00:53:37: Veronica.jl hat Forum-Magazin.ch.
00:53:41: Herzlichen Dank und einen guten Tag!
00:53:43: Und versöhnt euch und macht es gut!
00:53:48: Tschüss!